Finn Flebbe

deutscher Politiker (FDP) From Wikipedia, the free encyclopedia

Finn Friederich Flebbe (* 25. März 1996 in Kiel) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er ist seit September 2025 Bundesvorsitzender der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale.[1]

Finn Flebbe (2025)

Leben

Beruflicher Hintergrund

Finn Flebbe trat im Alter von 17 Jahren in die Bundeswehr ein. Er diente dort acht Jahre lang von Januar 2014 bis Dezember 2021 als Soldat bei der Marine und im Heer. Innerhalb dieser Zeit war er bei der Bundeswehr als Ausbilder und Gruppenführer tätig.[2] Parallel zu seinem Dienst holte er in drei Jahren an einer Abendschule sein Abitur nach, das er von September 2019 bis Juni 2022 am Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft Kiel absolvierte.

Seit September 2022 studiert Flebbe Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.[3] Zusätzlich zu seinem Studium ist er seit April 2020 in Teilzeit als Mitarbeiter in der Rechtsanwaltskanzlei seiner Eltern tätig. Seit September 2021 ist er zudem Geschäftsführer der Firma Grundanker GmbH, die auf Datenschutzmanagement, IT-Governance und Informationssicherheit spezialisiert ist.[4]

Politische Tätigkeit

Finn Flebbe ist seit 2021 Mitglied der Jungen Liberalen.[5] Er war bis 2022 Beisitzer im Kreisvorstand Kiel der JuLis, anschließend war er stellvertretender Landesvorsitzender für Organisation der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein. Flebbe war von September 2023 bis Oktober 2025 Landesvorsitzender der Jungen Liberalen in Schleswig-Holstein und ist seit November 2024 Mitglied des Landesvorstands der FDP Schleswig-Holstein. Auf dem 71. Bundeskongress der Jungen Liberalen, der im September 2025 in Esslingen stattfand, wurde er zum Bundesvorsitzenden gewählt.[6]

Im Frühjahr 2025 war er Mitinitiator eines Antrages, der den stellvertretenden Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki zum Rücktritt aufforderte.[7]

Politische Positionen

Flebbe nennt sich selbst kernliberal und vertritt sowohl progressive wie wirtschaftsliberale Forderungen. Er ist ein Gegner der Wehrpflicht und will bei der Migration, dass Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung Deutschland verlassen müssen. Er vertritt beim Thema Schwangerschaftsabbruch eine progressive Haltung und will das Recht auf diesen in der Verfassung verankern.[8]

Einzelnachweise

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