Fischerbach
Gemeinde im Ortenaukreis in Deutschland
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Fischerbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.



| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 17′ N, 8° 7′ O | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Höhe: | 276 m ü. NHN | |
| Fläche: | 20,29 km² | |
| Einwohner: | 1704 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 84 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77716 | |
| Vorwahl: | 07832 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG, BH, KEL, LR, WOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 029 | |
| LOCODE: | DE FSX | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 38 77716 Fischerbach | |
| Website: | www.fischerbach.de | |
| Bürgermeister: | Thomas Schneider (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Fischerbach im Ortenaukreis | ||
Geografie
Geografische Lage
Der staatlich anerkannte Erholungsort („Sonnenterrasse im mittleren Kinzigtal“) Fischerbach liegt im mittleren Schwarzwald im Kinzigtal in ruhiger Lage etwas abseits der Bundesstraße 33. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Kinzig in 220 Meter Höhe die bewaldeten Hänge hinauf bis zum Gipfel des Brandenkopfs in 946 m ü. NHN. Fast zwei Drittel der Gemarkung besteht aus Wald.
Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Norden an Oberharmersbach, im Osten an die Stadt Hausach, im Süden und Westen an die Stadt Haslach im Kinzigtal und im Nordwesten an die Stadt Zell am Harmersbach.
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Fischerbach gehören die Dörfer Fischerbach, Eschau, Eschbach und Weiler, der Gemeindeteil Turm, die Zinken Andersbach, Ellengrund, Hinterbutzenberg, Hintertal, Mitteltal, Vorderbutzenberg und Vordertal, der Weiler Hirlinsgrund und die Höfe Bergeck, Elmlisgraben, Epplinsberg, Habersberg, Holzberg, Karfunkelstadt, Kostberg, Nill(höfe), Obergeistacker, Oberrechtgraben, Schiedenberg, Steinmauern, Untergeistacker, Unterrechtgraben, Vogelberg und Waldstein.[2]
Geschichte
Fischerbach wurde erstmals 1139 in einer Schenkungsurkunde der Herren von Wolfach an das Kloster Alpirsbach erwähnt. Das Dorf gehörte zu Teilen zum Kloster Gengenbach und der Herren von Wolfach, kam später zur Grafschaft Fürstenberg. 1806 wurde Fischerbach badisch. Dort gehörte der Ort lange zum Landkreis Wolfach, mit dem er 1973 im neugebildeten Ortenaukreis aufging.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderte fast 15 Prozent der Bevölkerung nach Nordamerika aus. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Fischerbach am 21. April 1945 von französischen und marokkanischen Soldaten eingenommen.[3]
Siehe auch: Burg Fischerbach, Fischerbacher Turm, Burg Waldstein und Burg Weiler
Demographie
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.[4]
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Politik
Verwaltungsgemeinschaft
Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Haslach im Kinzigtal an.
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Fischerbach hat 10 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzender. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 wurde in Mehrheitswahl aus einer Einheitsliste durchgeführt. Mehrheitswahl findet statt, wenn nur ein Wahlvorschlag eingereicht wird.[6]
- Bürgerliste Fischerbach: 10
Bürgermeister
- 1946–1964: Johann Eble
- 1964–1984: Alfred Bächle
- 1984–2001: Eugen Matt
- 2001–2016: Armin Schwarz
- seit 2017: Thomas Schneider (CDU)[7]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Religionen
Seit der Dekanatsreform am 1. Januar 2008 gehört Fischerbach und die St. Michael-Kirche zum Dekanat Offenburg-Kinzigtal und gehört zudem zur Seelsorgeeinheit Haslach.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
In Fischerbach gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten.
Ehrenbürger
- Fritz Ullmann (1916–2011), Unternehmer und Mäzen, Gründer der Firma uma Schreibgeräte
