Flash Solo

Film von Umberto Lenzi (1975) From Wikipedia, the free encyclopedia

Flash Solo (Originaltitel: Il giustiziere sfida la città) ist ein italienischer Kriminalfilm, der am 4. Mai 1984 – fast zehn Jahre nach seiner Entstehung – seine deutsche Erstaufführung erhielt. Video-Alternativtitel des Films ist Der Vernichter.

TitelFlash Solo
OriginaltitelIl giustiziere sfida la città
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Flash Solo
Originaltitel Il giustiziere sfida la città
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Umberto Lenzi
Drehbuch Vincenzo Mannino
Produktion Luciano Martino
Musik Franco Micalizzi
Kamera Federico Zanni
Schnitt Daniele Alabiso
Besetzung
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Handlung

Rambo besucht nach langer Zeit seinen alten Jugendfreund Pino. Pino führt ein bürgerliches Leben. Er ist Polizist und hat eine Frau und einen Sohn. Pino möchte Rambo für die Polizei anwerben, doch Rambo lehnt dieses Gesuch ab.

Als der Sohn eines Industriellen entführt wird, wittert Pino seine Chance. Er möchte die Verbrecher dingfest machen. Pino hat erfahren, dass der Gangster Conti mit seiner Bande hinter der Entführung steht. Seine Ermittlungen muss Pino mit dem Tod bezahlen. Rambo ist entsetzt über den Tod seines Freundes und will seinen Tod nicht ungesühnt lassen. Er gibt der rivalisierenden Gangsterbande von Paternò den Hinweis, dass Conti hinter der Entführung steckt. Anfangs bekriegen sich die Gruppen von Conti und Paternò. Mehrere Bandenmitglieder kommen ums Leben. Ciccio Paternò vermittelt nach schweren Verlusten ein Friedensabkommen zwischen den beiden Verbrechergruppen. Gemeinsam wollen nun beide Gruppen Rambo töten.

Rambo überlebt einen Mordanschlag mit Glück. In der Folge gelingt es ihm, die Gruppen auszutricksen, den Jungen zu befreien und Conti zu töten. Der am Ende der Kämpfe isolierte und gedemütigte Paternò begeht Selbstmord. Rambo verzichtet auf jede Belohnung und fährt mit seinem Motorrad davon.

Kritik

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, das Werk sei ein „aktionsreicher Gangsterfilm mit deutlicher Selbstjustiz-Mentalität; die überaus brutalen Passagen des Films werden teilweise durch das komödiantische Spiel entschärft.“[1] Im Genrestandardwerk Der Terror führt Regie schreibt Michael Cholewa: „Umberto Lenzi ist mal wieder ein weiteres unterhaltsames Kabinettstück gelungen.“[2] Die Segnalazioni Cinematografiche lobten die sehr gute Inszenierung und Darstellung und bemerkten, die bekannten Motive um Entführung und Selbstjustiz fänden neue Interpretation, indem „der Protagonist wie die alten Rittersleute auf ihrem Pferd nun auf seinem Motorrad, ohne auf Geld oder Prestige zu achten, sich um die Verteidigung der Schwachen (wenn auch Wohlhabenden) und Unterdrückten einsetze.“[3]

Synchronisation

Anmerkungen

Die Filmmusik erschien auf CD (Digitmovies CDDM 176).

Die Indizierung des Films wurde im Dezember 2016 aufgehoben.

Einzelnachweise

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