Fler (Album)

Album von Fler From Wikipedia, the free encyclopedia

Fler ist das vierte Soloalbum des gleichnamigen Rappers Fler. Es erschien am 27. März 2009 als seine letzte Veröffentlichung über das Label Aggro Berlin.

Schnelle Fakten Studioalbum von, Veröffent-lichung ...
Fler
Cover
Studioalbum von Fler

Veröffent-
lichung

27. März 2009

Label(s)

Aggro Berlin

Format(e)

CD

Genre(s)

Deutscher Hip-Hop

Titel (Anzahl)

16

Länge

55:19

Produktion

Studio(s)

Berlin

Chronologie
Südberlin Maskulin
(mit Godsilla)
(2008)
Fler Carlo Cokxxx Nutten 2
(mit Bushido)
(2009)
Singleauskopplungen
20. März 2009 Check mich aus
10. April 2009 Ich sing nicht mehr für dich
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Inhalt

Im Gegensatz zum Vorgänger-Album Fremd im eigenen Land finden sich neben den für Fler typischen Battle-Tracks (z. B. Rap Electroschock, Scheiß auf dich, Ich fick dich) auf dem Album mehr tiefgründige und persönliche Lieder. So verarbeitet Fler seine Zeit in der Psychiatrie (Mein Haus), rappt über seine Schulzeit (Schulsong) und blickt auf seine Karriere bzw. sein Leben zurück (Ewigkeit, Ich werde nie vergessen). Die Texte zu den tiefgründigeren Songs schrieb er größtenteils zusammen mit Sera Finale.

Produktion

Die Produktion des Albums übernahmen vor allem Djorkaeff und Beatzarre, welche auch die meisten Beats zusammen produzierten. Für einen Beat zeigt sich Paul NZA in Zusammenarbeit mit Marek Pompetzki verantwortlich. Shuko assistierte ebenfalls bei einer Produktion.

Covergestaltung

Das Cover zeigt im linken Teil Fler, bekleidet mit einer Lederjacke. Im rechten Teil befindet sich der Schriftzug FLER!, welcher durch Leuchtreklame im Hintergrund dargestellt wird.[1] Das Album wurde in einem Pappschuber verkauft.

Gastbeiträge

Bei sieben Liedern des Albums sind andere Künstler zu hören. So hat der Rapper Sido einen Gastbeitrag auf Macht & Ruhm, während dessen Freundin Doreen bei Ich sing nicht mehr für dich zu hören. Flers Kollabopartner von Südberlin Maskulin Godsilla ist gleich auf drei Songs ("Gangsta" Rapper, Rap Electroschock, Was ist Peace??!?!) vertreten. Außerdem hat der Rapper Reason einen weiteren Gastpart bei "Gangsta" Rapper und Sera Finale rappt auf Was ist Peace??!?! einen 16er. Des Weiteren ist der Rapper Bass Sultan Hengzt auf einem Song (Scheiß auf dich) zu hören und der Produzent Beatzarre singt den Refrain von Ich werde nie vergessen.

Titelliste

Weitere Informationen #, Titel ...
# Titel Gastmusiker Produzent Länge
1Intro (FDM)Djorkaeff und Beatzarre2:42
2Check mich ausDjorkaeff3:17
3Meine StraßeDjorkaeff4:03
4EwigkeitDjorkaeff3:13
5Ich sing nicht mehr für dichDoreenDjorkaeff und Beatzarre3:32
6Macht & RuhmSidoDjorkaeff und Beatzarre3:37
7Mein HausDjorkaeff und Beatzarre3:37
8Usw.Djorkaeff3:04
9"Gangsta" RapperGodsilla und ReasonDjorkaeff und Shuko3:35
10SchulsongDjorkaeff3:51
11Rap ElectroschockGodsillaDjorkaeff und Beatzarre3:08
12Scheiß auf dichBass Sultan HengztDjorkaeff3:00
13Sag warum!?Paul NZA und Marek Pompetzki3:50
14Was ist Peace??!?!Godsilla und Sera FinaleDjorkaeff und Beatzarre3:57
15Ich fick dichBeatzarre3:31
16Ich werde nie vergessenBeatzarreDjorkaeff3:22
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Chartplatzierungen und Singles

Schnelle Fakten
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[2]
Fler
 DE1010.04.2009(6 Wo.)
 AT1410.04.2009(6 Wo.)
 CH3612.04.2009(5 Wo.)
Singles
Check mich aus
 DE7403.04.2009(3 Wo.)
Ich sing nicht mehr für dich
 DE3324.04.2009(9 Wo.)
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Das Album stieg in der 16. Kalenderwoche des Jahres 2009 auf Platz 10 in die deutschen Top 100 ein. In den folgenden Wochen belegte der Longplayer die Positionen 45; 47 und 59. Nach sechs Wochen verließ Fler die Charts.

Als Singles wurden Check mich aus und Ich sing nicht mehr für dich ausgekoppelt.

Rezeption

Weitere Informationen Professionelle Bewertungen, Quelle ...
Professionelle Bewertungen
Kritiken
Quelle Bewertung
laut.de SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[3]
rappers.in SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[4]
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Max Brandl von laut.de bewertete das Album mit drei von möglichen fünf Punkten. Fler festige mit dem Tonträger „ganz klar seinen Status als prominente Institution im Straßenrapgeschäft“ durch „seine stimmliche Präsenz mit der zum Stilmittel erhobenen Arroganz,“ die sein „Markenzeichen“ darstelle. Besonders die erste Single Check mich aus sei „ein Monster von einem Track, ein kompromissloses Brett an den Schädel des […] deutschen Hip Hop.“ Jedoch könne der Rest des Albums damit nicht mithalten, weshalb es „nicht zur Lieblingsplatte mit anhaltendem Unterhaltungswert, geschweige denn zum Meilenstein“ tauge.[3]

Einzelnachweise

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