Flohio
nigerianisch-britische Rapperin
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Werdegang
Flohio, mit bürgerlichem Namen Funmi Ohiosumad, kam 1992 als Tochter eines Piloten in Lagos in Nigeria zur Welt.[1][2][3][4] Im Alter von acht Jahren zog sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester in den Süden von London im Vereinigten Königreich.[1][5][3] Bis heute identifiziert sie sich mit beiden Nationalitäten.[5] Nachdem sie mit dreizehn Jahren inspiriert vom Lied U, Me & She von Eve mit dem Texten begonnen hatte, nahm sie im hauseigenen Tonstudio des Jugendzentrums in Bermondsey erste Rapsongs auf.[6][4][1] Im Jahr 2011 lud sie erste amateurhaft gefilmte Musikvideos hoch.[5] Später arbeitete sie als Grafikdesignerin bei dem Label Ninja Tune, wo sie etwa für Artworks für Bonobo verantwortlich war.[6]
2016 wurde mit Nowhere Near ihre erste EP veröffentlicht. Ihren Durchbruch markierte schließlich der Auftritt auf dem Glastonbury Festival 2017.[1] Es folgten zahlreiche internationale Auftritte,[7] in Deutschland beispielsweise auf dem Melt.[8] Sie wurde in der BBC-Liste Sound of 2019 und den NME 100 desselben Jahres erwähnt.[3][9]
Ihr Debütalbum No Panic No Pain erschien 2020 wie alle vorherigen Veröffentlichungen getreu ihrem Motto „DIY Or Die“ (Mach es selbst oder stirb) in ihrem eigenen Label Alpha.[6] Die britische Tageszeitung The Guardian besprach das Album,[10] Der Tagesspiegel widmete ihr ein Porträt.[3]
Sie arbeitete unter anderem mit Modeselektor und The Streets zusammen.[1]
Stil
Die Musik von Flohio weist Ähnlichkeiten zum Grime auf, hält sich aber nicht immer an die Regeln des Genres.[1] Selber lehnt sie die Bezeichnung als Grime-Musikerin ab, obwohl sie die Musikrichtung wertschätze.[4] Oft sind die Texte radikal und konfrontativ, begleitet von basslastigen elektronischen Instrumentals.[6]
Diskografie
Studioalben
- 2020: No Panic No Pain
EPs
- 2016: Nowhere Near
- 2018: Wild Yout EP
- 2021: Final Rage
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz (englisch)
- Flohio bei AllMusic (englisch)
- Flohio bei SoundCloud
