Florens Schmidt

deutscher Schauspieler und Musiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Florens Schmidt (* 5. August 1984 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher.

Leben

Florens Schmidt begann seine Schauspielkarriere bereits im Alter von 13 Jahren mit der Kinderserie Schloss Einstein, in der er als Oliver Schuster eine der Hauptrollen übernahm. Anschließend war er in zahlreichen Theater- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Von 2006 bis 2010 studierte Schmidt an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ in Potsdam. Während seines Studiums erhielt er 2009 gemeinsam mit seinen Mitspielern für die Produktion Lügengespinst, in der er die Rolle des Frankie verkörperte, den Ensemblepreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Zürich. 2010 übernahm er eine der Hauptrollen im Kinofilm Krankheit der Jugend, der im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage uraufgeführt wurde.

Zur Spielzeit 2011/2012 wurde Schmidt Ensemblemitglied des Jungen Schauspielhauses Hamburg, dem er bis zum Ende der Spielzeit 2015/2016 angehörte. Dort spielte er unter anderem 2011 die Hauptrolle des Felix Laub in Wut nach dem gleichnamigen Film von Max Eipp sowie den Sozialrevolutionär Kaljajew in Die Gerechten von Albert Camus in der Inszenierung von Alexander Riemenschneider. Zudem wirkte er in Alice im Wunderland (Regie: Barbara Bürk und Clemens Sienknecht) mit, einer Inszenierung, die 2012 mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust in der Kategorie Beste Regie Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2012 übernahm er die Rolle des Orest in der Uraufführung von Elektra von Nino Haratischwili in der Regie von Klaus Schumacher. 2015 spielte er außerdem die Rolle des Johnny KO in Funny Girl in der Regie von Clara Weyde.

Von 2014 bis 2019 war Schmidt in der Hauptrolle des Christopher Boone in Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone am Jungen Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Parallel dazu gastierte er von 2018 bis 2023 in dem Stück Linie 1 am Grips Theater Berlin.

2019 spielte er am Altonaer Theater Hamburg die Rolle des Joachim Meyerhoff in der Bühnenfassung von Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke.

Auch im Film war Florens Schmidt in unterschiedlichen Produktionen präsent. In dem Spielfilm Lieber Thomas (Regie: Andreas Kleinert), einem biografischen Drama über den Schriftsteller Thomas Brasch, spielte er einen Grenzsoldaten. In Ivy wie Ivy (Regie: Sarah Blaßkiewitz) übernahm er die Rolle des Erziehers Flo. In Aron Lehmanns Verfilmung des Romans Was man von hier aus sehen kann war Schmidt als Matthew zu sehen. Zudem spielte er in dem Beziehungsdrama Lovers Sleep Alone (Regie: Massih Parsaei) die Rolle des Tom.

Theater (Auswahl)

Filmografie (Auswahl)

Hörspiel/Hörbuch (Auswahl)

Quellen: Schauspielervideos,[3] Castupload[4]

  • 2010: Antigone – West of Sorrow, Deutschlandradio Kultur
  • 2012: Schweig still süßer Mund, Jumbo Verlag
  • 2012: Rot wie das Meer, Jumbo Verlag
  • 2013: Wen der Rabe ruft, Jumbo Verlag
  • 2017: Waringham Saga, Hörspiel X-Berg
  • 2019: Wolfgang Borchert: Sämtliche Erzählungen, Buchfunk Verlag
  • 2019: Neuschnee, Der Hörverlag
  • 2020: Scherbentanz, Diogenes Hörbuch
  • 2021: Die Nacht, Der Hörverlag
  • 2022: Abendrot, Der Hörverlag
  • 2022: Die Spur, Der Hörverlag
  • 2023: The Coming Wave, Der Hörverlag
  • 2023: Leonard & Paul, DuMont Verlag
  • 2024: Alles was ich geben kann – The Last Letter, Hörbuch Hamburg
  • 2024: Die Schanze, Hörbuch Hamburg
  • 2025: The Deadly Side Of Love, Hörbuch Hamburg

Synchronisation (Auswahl)

Filme

Serien

Videospiele

Auszeichnungen

  • 2009: Ensemblepreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Zürich für Lügengespinst
  • 2023: Der Hessische Filmpreis – Ensemblepreis für Was man von hier aus sehen kann
  • 2025: Ikarus Theaterpreis für Fuchs, Du hast die Angst gestohlen

Einzelnachweise

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