Florian Harlander

deutscher Politiker (CSU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Florian Harlander (* 5. Mai 1928 in Regensburg; † 28. Dezember 2000 in München) war ein deutscher Politiker (CSU).

Werdegang

Harlander war seit seiner Kindheit in der katholischen Jugendbewegung engagiert. Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann war er ab 1945 im Bischöflichen Jugendamt tätig. Bis 1961 war er hauptamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert, unter anderem als Vorstandsmitglied des Bayerischen Jugendrings und als stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend.

1952 trat Harlander der CSU bei. Von 1961 bis 1965 war er Bundessekretär der Jungen Union und Chefredakteur der politischen Zeitschrift Die Entscheidung. Anschließend war er von 1965 bis 1967 Pressesprecher der CSU-Landesleitung. Von 1967 bis 1971 leitete er die Abteilung „Parteiorganisation“ der CSU und anschließend bis 1982 Landesgeschäftsführer der CSU. Von 1970 bis 1982 gehörte er dem CSU-Parteivorstand und dem CSU-Präsidium an. Von 1982 bis 1992 war er Generalbevollmächtigter für Finanzfragen der CSU. Er war zudem von 1980 bis 1986 Schatzmeister des Arbeitskreises für das Studium internationaler Fragen, eines Vereins, der für die verdeckte Finanzierung des Stauffenberg-Dienstes zuständig war.[1] Zuletzt war er von 1995 bis 1997 Gründungsvorsitzender der Senioren-Union der CSU.

1989 wurde Harlander das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Einzelnachweise

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