Floyd Lawrence Begin
römisch-katholischer Bischof
From Wikipedia, the free encyclopedia
Floyd Lawrence Begin (* 5. Februar 1902 in Cleveland, Ohio; † 26. April 1977 in Oakland, Kalifornien) war ein US-amerikanischer römisch-katholischer Geistlicher. Er war von 1962 bis zu seinem Tod Bischof von Oakland.
Leben
Begin wurde als ältestes von sieben Kindern in Cleveland geboren und wuchs dort auf. Er empfing am 31. Juli 1927 in Rom die Priesterweihe und war zunächst als Assistent des Rektors am Päpstlichen Nordamerika-Kolleg tätig. Anfang der 1930er-Jahre kehrte er nach Cleveland zurück und war zunächst Sekretär von Bischof Joseph Schrembs, ehe er später zum Generalprovikar der Diözese Cleveland aufstieg. Papst Pius XI. verlieh ihm 1934 den Titel eines Monsignore. Anfang 1938 wurde Begin Offizial am Diözesantribunal in Cleveland.
Papst Pius XII. ernannte ihn am 22. März 1947 zum Titularbischof von Sala und bestellte ihn zum Weihbischof in seiner Heimatdiözese Cleveland. Die Bischofsweihe spendete ihm am 1. Mai desselben Jahres Edward Francis Hoban, Bischof von Cleveland. Mitkonsekratoren waren James Augustine McFadden, Bischof von Youngstown, und Joseph Thomas McGucken, Weihbischof im Erzbistum Los Angeles. Am 30. März 1948 wurde er zugleich Generalvikar des Bistums Cleveland. Begin setzte sich in seiner Zeit als Weihbischof besonders für die Rechte der Afroamerikaner ein. Er war Aufsichtsratsmitglied des American Red Cross (Region Cleveland). Am 27. Januar 1962 ernannte ihn Papst Johannes XXIII. zum ersten Bischof des zwei Wochen zuvor errichteten Bistums Oakland. Die neue Diözese, welcher Begin vorstand, umfasste zu diesem Zeitpunkt rund 330.000 Katholiken in den Counties Alameda und Contra Costa.[1] Von 1962 bis 1965 nahm er als Konzilsvater am Zweiten Vatikanischen Konzil teil.
Floyd Lawrence Begin starb 1977 im Alter von 75 Jahren. Seit November 2008 ist er in der Kathedrale Christ the Light in Oakland beigesetzt.[2]
Weblinks
- Eintrag zu Floyd Lawrence Begin auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Biografie in der Encyclopedia of Cleveland History