Forsthof Neuensothrieth
Bauwerk in Südheide
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Der Forsthof Neuensothrieth 2 in der niedersächsischen Gemeinde Südheide, Ortschaft Unterlüß-Neuensothrieth, im Landkreis Celle, wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Aktuell (2025) wird er zum Wohnen genutzt.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Südheide (Gemeinde)).[1]
Geschichte und Beschreibung
Unterlüß wurde erstmals 1569 erwähnt. Seit 1766 bestand an diesem Ort an der alten Lüneburger Heerstraße in der Nähe der Sothriethquelle in Einzellage der Kötner- und Krughof. An der Stelle des Haupthauses wurde zur Mitte des 19. Jh. das Forsthaus gebaut.


Der Forsthof in einer Senke mit Mischwald ist weitestgehend erhalten und besteht aus
- dem eingeschossigen, traufständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Forsthaus) von um 1850 als Vierständer-Hallenhaus in Fachwerk mit Ausfachungen in Stein und geschosshohen Streben, reetgedecktem Krüppelwalmdach, Schleppgauben, Niedersachsengiebel mit Uhlenloch, Pferdeköpfen als Giebelschmuck sowie Grooter Door mit Korbbogen und Vorschauer; am Wirtschaftsgiebel senkrecht verbrettert,[2]
- dem länglichen doppelten Treppenspeicher von 1811 als vertikal verbohlter Ständerbau mit Hochrähmzimmerung mit eingezapften Ankerbalken sowie mit ziegelgedecktem vorstehenden Satteldach, den östlichen Wirtschaftszugängen und den Treppenzugängen an den Giebeln,[3]
- dem Brunnen rechts vom Haupthaus von um 1831 als Ziehbrunnen aus Sandstein, von einem Eisenring eingespannt, mit zwei Holzständern mit Brunnenkurbel sowie einem reetgedeckten Kegeldach; der Brunnen wurde von der West- zur Ostseite des Haupthauses versetzt.[4]
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… regionaltypische Hallenhaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ….“