Frank Badur

deutscher Maler der Farbfeldmalerei und Konkreten Kunst From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Werk

Badur absolvierte von 1963 bis 1969 ein Malereistudium in Berlin. 1973 bezog er ein Atelier in Finnland und lebt seitdem abwechselnd dort und in Berlin. Im Jahr 1975 gründet er gemeinsam mit Kollegen die Gruppe Systhema.[1] 1982 verbringt Badur dank eines Stipendiums von der Hand-Hollow Foundation of George Rickey einige Zeit in Amerika, wo er sein Studium fortführt.[1] Von 1985 bis 2009 war er Professor für Malerei an der Universität der Künste Berlin. 2003 erhielt Badur eine Gastprofessur[2] an der Chinesischen Hochschule der Künste in Hangzhou, und 2007 wurde er als „Visiting Artist“[3] an die Georgia State University in Atlanta eingeladen.

Seine Gemälde und Zeichnungen in großen und kleinen Formaten weisen Farbflächen, Streifen und Linien aus, welche mit dem Raum und dem Betrachter interagieren.[4]

Frank Badur ist seit 1992 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.[5] Als Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm er zwischen 1977 und 1994 an insgesamt zwölf DKB-Jahresausstellungen teil.

Auszeichnungen

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

Ausstellungsbeteiligungen

Ausstellungskataloge

  • Frank Badur. Bilder, Arbeiten auf Papier, Bodenobjekte. NBK, Berlin 1985 (anlässlich der Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein vom 5. Oktober – 16. November 1985)
  • Frank Badur. Gemälde und Collagen. 16.2. – 31.3.1991, Haus am Waldsee Berlin [u. a.]. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 1990, ISBN 3-922531-96-2
  • Frank Badur. Farbe, Struktur, Raum. Pendragon, Bielefeld 1995, ISBN 3-929096-20-X (anlässlich der gleichnamigen Ausstellung des Bielefelder Kunstvereins im Museum Waldhof vom 25. März bis 14. Mai 1995)
  • Frank Badur. Hommage a Mies van der Rohe. form + zweck, Berlin 2013, ISBN 978-3-935053-74-7

Literatur

Einzelnachweise

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