Frankenforst

Ortsteil von Bergisch Gladbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Frankenforst ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 64 zum Statistik-Bezirk 6 der Stadt.[2]

Schnelle Fakten Stadt Bergisch Gladbach ...
Frankenforst
Koordinaten: 50° 57′ N,  8′ O
Höhe: 91 m ü. NN
Fläche: 2,83 km²
Einwohner: 5452 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.927 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51427
Vorwahl: 02204
Frankenforst (Bergisch Gladbach)
Frankenforst (Bergisch Gladbach)
Lage von Frankenforst in Bergisch Gladbach
Unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Frankenforst
Unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Frankenforst
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Geographie

Der Stadtteil Frankenforst liegt im Süden der Stadt Bergisch Gladbach und grenzt an die Stadtteile Lustheide, Refrath, Kippekausen, Lückerath, Kaule, Bockenberg, sowie im Südosten an Rösrath und im Südwesten an Köln. Der größte Teil des Stadtteilgebietes liegt südlich der Bundesautobahn 4 im unbewohnten Königsforst.

Refrath, Kippekausen Lückerath Kaule
Lustheide, Köln Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Bockenberg
Köln Rösrath Rösrath

Kurzbeschreibung

Traditionell gilt Frankenforst als bevorzugter Wohnplatz. Dabei wird unterschieden zwischen Alt-Frankenforst und Neu-Frankenforst. Im „alten“ Frankenforst entstand um 1900 eine Parksiedlung mit zum Teil größeren Villen. Seit den 1920er Jahren entwickelte sich westlich des ursprünglichen, das „neue“ Frankenforst, in dem man auch eine Bebauung mit Reihenhäusern vorfindet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand zwischen der Kölner Straße und der Brüderstraße ein größeres Gewerbegebiet. Hier ist auch die Bundesanstalt für Straßenwesen angesiedelt. Im äußersten südwestlichen Zipfel des Stadtteils hat sich seit den 1960er Jahren eine Siedlung mit Hochhäusern und Mehrfamilienhäusern gebildet.

Erholungssuchende zieht es in das südlich angrenzende Naturschutzgebiet Königsforst sowie in die nördlich gelegenen Anlagen des „Erholungsparks Saaler Mühle“.

Denkmalschutz

Im Jahr 2010 hat die Stadt Bergisch Gladbach eine Denkmalbereichssatzung für die Siedlung Alt-Frankenforst erlassen. Daneben gibt es einzelne denkmalgeschützte Gebäude innerhalb der Siedlung. Auch die Pfarrkirche St. Maria Königin Frankenforst ist als Baudenkmal Nr. 178 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.

Bergbau

Südlich der A 4 lag im Königsforst am Bergmannspfad die Grube Galilei mit den weiteren Grubenfeldern Bensberg und Bleistift. Sie war von 1855 bis 1889 in Betrieb. Das Bergwerk war verliehen auf Blei-, Zink- und Kupfererze.

Bevölkerung

Frankenforst hatte 2024 insgesamt 5.452 Einwohner.[3]

Infrastruktur

Frankenforst hat mit der Anschlussstelle 19 – Frankenforst einen direkten Anschluss an die A 4. Mit der Stadtbahnlinie 1 ist, bei dichter Vertaktung, in vier Minuten das benachbarte Zentrum von Bensberg und in 27 Minuten der Neumarkt in der Nachbarstadt Köln erreichbar.

Weitere Informationen Linie, Verlauf / Anmerkungen ...
Linie Verlauf / Anmerkungen Takt (Mo–Fr)
1 Weiden West  Junkersdorf Rheinenergiestadion Müngersdorf Braunsfeld – Aachener Str./Gürtel Moltkestraße Rudolfplatz Neumarkt Heumarkt U Bf. Deutz/Messe   U Deutz Technische Hochschule U Kalk Post U Kalk Kapelle U Fuldaer Straße U Sportpark Höhenberg Merheim Brück Lustheide Refrath Kippekausen Frankenforst – Neuenweg – Kölner Str. – Im Hoppenkamp U Bensberg 10 min
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Siehe auch

Literatur

  • Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg. Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5
  • Gerd Müller: Refrath, Geschichte der Stadtteile Bensberg-Refrath und -Frankenforst. Kulturamt, Neustadt an der Aisch 1974.

Einzelnachweise

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