Franz Xaver Fuchs
österreichischer Maler
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Franz Xaver Fuchs (* 31. August 1868 in Hall in Tirol; † 10. November 1944 in Salzburg) war ein österreichischer Maler.

Leben
Der Sohn eines Gutsbesitzers studierte ab 1890 an der Akademie der Bildenden Künste München Malerei bei Ludwig von Löfftz.[1] Von 1892 bis 1897 unterrichtete er als Zeichenlehrer am Franziskanergymnasium in Hall.[2] Im Ersten Weltkrieg kommandierte er das Standschützen-Bataillon Innsbruck. Danach lebte er in München, Rom und Salzburg, 1924 kehrte er nach Hall zurück. Er schuf Altarbilder und Fresken für Kirchen und war auch als Restaurator tätig.
Werke


- Fassadenfresko hl. Laurentius, Pfarrkirche Baumkirchen, vor 1896[3]
- Fresken im Langhaus, Pfarrkirche Breitenbach am Inn, 1905[4]
- Seitenaltarbilder Immaculata und hl. Petrus Canisius, Herz-Jesu-Basilika Hall in Tirol, um 1920
- Fresken Die Vogelpredigt des hl. Franziskus, Die Fischpredigt des hl. Antonius, Franziskanerkirche Hall in Tirol, 1925–1929[2]
- Ölgemälde hl. Theresia vom Kinde Jesu, Christkönigskapelle Wattens, 1930[5]
- Hochaltarbild Madonna mit den hll. Georg und Ägydius, Pfarrkirche Schwoich, 1931[6]
- Fresko Die drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem, Pfarrkirche Gmunden, 1931
- Deckenmalereien der Pfarrkirche Fritzens, 1933[7]
- Pietà im Turmerdgeschoß der Pfarrkirche Mönchdorf, 1934
- Gewölbemalereien mit Marienszenen, Pfarrkirche Hochgallmigg, 1938[8]
- Chorgewölbefresko, Dekanatspfarrkirche Prutz, 1941[9]
- Fresko hl. Christophorus, Andräikirche Salzburg, 1944
Literatur
- Fuchs, Franz Xaver. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 378.
Weblinks
Commons: Franz Xaver Fuchs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien