Freeway (Film)

Film von Matthew Bright (1996) From Wikipedia, the free encyclopedia

Freeway ist ein Thriller mit Reese Witherspoon und Kiefer Sutherland in den Hauptrollen. Im Jahr 1999 wurde Freeway II veröffentlicht.

TitelFreeway
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1996
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Freeway
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge ca. 100 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Matthew Bright
Drehbuch Matthew Bright
Produktion Oliver Stone
Musik Danny Elfman
Kamera John Thomas
Schnitt Maysie Hoy
Besetzung
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Handlung

Die 16-jährige Vanessa Lutz lebt in prekären sozialen Verhältnissen in Los Angeles. Nachdem sie von der Schule kommt, wird sie damit konfrontiert, wie ihre Mutter Ramona wegen Prostitution und ihr Stiefvater Larry wegen Drogenbesitzes und sexueller Vergehen gegen Vanessa verhaftet werden. Somit droht ihr ein erneuter Aufenthalt in einer Pflegefamilie. Um dieser Situation zu entgehen, beschließt sie, zu ihrer Großmutter Naomi nach Stockton zu reisen, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Unterwegs wird Vanessa von dem Psychologen Bob Wolverton mitgenommen, der ihr zunächst Hilfe anbietet. Während der Fahrt entwickelt sich jedoch ein zunehmend bedrohliches Gespräch. Wolverton stellt Vanessa persönliche Fragen und versucht, sie zu manipulieren. Schließlich wird deutlich, dass er ein Serienmörder ist, der junge Anhalterinnen aufgreift und tötet.

Als Wolverton versucht, Vanessa zu vergewaltigen und zu ermorden, kommt es zu einem Kampf. Vanessa schießt mit einer Pistole auf ihn und verletzt ihn schwer, kann jedoch fliehen. Wolverton überlebt schwer entstellt und wird ins Krankenhaus gebracht, Vanessa wird überströmt mit Wolvertons Blut in einem Diner festgenommen. Auf der Polizeiwache wird Vanessa von den Polizisten Mike Breer und Garnet Wallace verhört, die ihre Aussagen über ihre Vorstrafen belustigt bis argwöhnisch zur Kenntnis nehmen. Es kommt zum Streit zwischen Vanessa und Mike, da er sie mit einer Aussage über ihre Vorstrafe wegen Prostitution provoziert. Nach der Vernehmung erfährt Vanessa in einem Telefonat, dass ihr Freund Chopper erschossen wurde, wovon sie emotional schwer getroffen ist.

Gegenüber der Polizei und den Medien inszeniert Wolverton sich als Opfer eines schweren Angriffs. Da Vanessa bereits polizeibekannt ist, gerät sie schnell unter Verdacht und wird vor Gericht gestellt. Während des Prozesses nutzt Wolverton seine gesellschaftliche Stellung, um seine Version der Ereignisse glaubwürdig erscheinen zu lassen. Vanessa wird zu einer Haftstrafe verurteilt und in ein Frauengefängnis gebracht. Durch ihre Impulsivität gerät Vanessa im Gefängnis in Konflikt mit anderen Insassinnen und den Wärtern, insbesondere mit der Mitinsassin Mesquita.

Im weiteren Verlauf kommt es zu erneuten Begegnungen zwischen Wolverton und Vanessa. Im Gerichtssaal verhöhnt Vanessa den anwesenden Wolverton mit seiner Ehefrau, was dazu führt, dass Vanessa nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden soll. Im Verlauf des Prozesses tauchen jedoch bei Wolvertons Hausdurchsuchung Beweisstücke auf, die auf seine psychische Erkrankung hindeuten und ihn als Freeway-Killer entlarven. Wolverton flieht vor der Polizei.

Vanessa schafft es, gemeinsam mit Mesquita und anderen Insassinnen bei einem Gefangenentransport zu fliehen und begibt sich daraufhin auf den Weg nach Stockton zu ihrer Großmutter. Der inzwischen von der Polizei enttarnte Wolverton will sich an Vanessa rächen und es kommt zum Showdown bei Vanessas Großmutter: Wolverton tötet die alte Frau und wartet auf Vanessa. Sie tötet Wolverton gerade in dem Augenblick, in dem die Polizei eintrifft.

Kritik

„Bereits im Comic-Vorspann als schrille "Rotkäppchen"-Paraphrase apostrophiert, verkommt der Film zu einer billigen Schauermär, deren sozialkritische Attitüde angesichts der kruden Geschichte verblasst. Lediglich die Hauptdarstellerin weiß zu überzeugen, kann jedoch gegen ihre überklischierte Rolle nicht anspielen.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Auszeichnungen

Drehbuchautor Matthew Bright wurde für Freeway beim Sundance Film Festival im Jahr 1996 für den Großen Jurypreis (Grand Jury Prize) nominiert. Er gewann 1997 zwei Auszeichnungen des Festival du Film Policier de Cognac und einen Preis des Bucheon International Fantastic Film Festival; außerdem wurde er 1996 für einen Preis des Festival Internazionale del Giallo e del Mistro Cinema Televisione Letteratura (Mystfest) und 1997 für einen Preis des Sitges Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya nominiert.

Reese Witherspoon gewann im Jahr 1997 Preise des Festival Internacional de Cinema de Catalunya und des Cognac Festival du Film Policier.

Einzelnachweise

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