Freileithen
Gemeindeteil von Haag im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern
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Freileithen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Haag im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Freileithen liegt in der Gemarkung Unternschreez.[3]
Freileithen Gemeinde Haag | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 11° 35′ O |
| Höhe: | 502 m ü. NHN |
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09201 |
Geografie
Die Einöde liegt auf einer Hochebene und ist ringsum von Acker- und Grünland umgeben. Im Westen fällt das Gelände in das Tal des Freileithener Graben ab, einem linken Zufluss des Gosenbachs. Im Norden verläuft die Bundesautobahn 9.[4]
Geschichte
Freileithen gehörte zur Realgemeinde Bocksrück. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Freileithen aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Creußen zu. Das bayreuthische Amt Unternschreez war Grundherr der Sölde.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Freileithen dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Haag und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Unternschreez zugewiesen.[6] Am 1. April 1939 erfolgte die Eingliederung in die neu gebildete Gemeinde Schreez, die ihrerseits am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Haag eingemeindet wurde.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Freyleithen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 216 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Freileithen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. Dezember 2022.
- Freileithen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. Dezember 2022.
- Freileithen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 21. Dezember 2022.