Friedrich Buresch
deutscher Fabrikant
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Friedrich Buresch, auch Fritz Buresch,[1] (* 8. Oktober 1821 in Holle; † 7. Oktober 1885 in Hannover) war ein deutscher Unternehmer.[2]
Leben und Wirken

Als Sohn des reitenden Försters J. F. A. Buresch[1] studierte Fritz Buresch[2] ebenso wie sein älterer Bruder Ernst[3] an der Polytechnischen Schule Hanover.[2] Ihre Schwester war Elise (1830–1912).
Buresch wurde Direktor der 1856 von Georg Egestorff gegründeten Egestorffschen Zündhütchenfabrik und heiratete dessen Tochter Georgine Wilhelmine (* 20. Juni 1836; † 11. Februar 1904).[2] Durch deren Schwester Luise wurde Buresch zudem verwandt mit deren Ehemann, dem Lindener Juristen und Reichstags-Abgeordneten Wilhelm Laporte.[1]
Von 1859 bis 1860 ließ Buresch die nach ihm benannte Villa Buresch errichten, Von-Alten-Allee 6 im heute hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte[4], in der er dann gemeinsam mit seiner Familie und der seines Brudes wohnte.[5]
Friedrich Buresch wurde mit dem Ehrentitel eines (königlich preußischen) Geheimen Kommerzienrats ausgezeichnet.[2]
1870 kaufte er von Erich von Lübke das Rittergut Erichshof, das er am 1. März 1871 übernahm.[6]
1872 wurde Buresch zusammen mit seinem Schwager Fritz Hurtzig Mitglied des Verwaltungsrats der neu gegründeten Georg Egestorff Salzwerke AG. Von 1874 bis in sein Todesjahr war Buresch Präsident der Handelskammer zu Hannover.[2] Buresch war einer der Mitbegründer der Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Gesellschaft.[1]
Literatur
- Wilhelm Rothert: Allgemeine Hannoversche Biografie. Band 2, Im Alten Königreich Hannover 1814–1866. Sponholtz, Hannover 1914, S. 524.
- Helmut Zimmermann: Die Lindener Egestorffs und ihr Verwandtschaftskreis. In: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge, Band 36 (1982), S. 213–222.
- Waldemar R. Röhrbein: Buresch, (2) Friedrich. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen (Hrsg.): Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 79. (eingeschränkte Vorschau über Google Bücher)
- Waldemar R. Röhrbein: Buresch, (2) Friedrich. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein u. a. (Hrsg.): Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 100.