Friedrich Hohn

deutscher Kommunalpolitiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedrich Hohn (* 3. Juni 1908 in Sande bei Bad Zwischenahn; † 1. Dezember 1944 in Winden (Kreuzau))[1] war ein deutscher Kommunalpolitiker und hauptamtlicher Landrat im Landkreis Bersenbrück (1942–1944).

Leben

Hohn studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Dort wurde er 1928 Mitglied der Burschenschaft Holzminda.[2] Nach seinem Examen wurde er Referendar in Vechta und legte 1935 in Berlin sein zweites juristisches Examen ab. Zum 1. Dezember 1931 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 919.904).[3][4] Ab dem 31. Juli 1933 war er SA-Sturmführer in Vechta und wurde mit dem Aufbau des Sturmbanners II/20 beauftragt, dessen Führung er 1934 für kurze Zeit übernahm. 1935 erhielt er die Leitung des ebenfalls in Vechta ansässigen SA-Sturmbanners III/229.[5] 1942 wurde er Landrat im Landkreis Bersenbrück, allerdings war er nicht vor Ort, da er als Kriegsverwaltungsrat in Frankreich eingesetzt wurde.[6] Seine offizielle Ernennung zum Landrat erfolgte hingegen erst mit Wirkung vom 1. Januar 1943.[7] Im Zweiten Weltkrieg war er Leutnant beim Infanterie-Regiment 16 der 22. Infanterie-Division.[8] Er fiel 1944 in Winden.

Literatur

Einzelnachweise

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