Friedrich Jacob Martin
deutscher Lehrer und Mitglied der Landesversammlung der Landgrafschaft Hessen-Homburg
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Friedrich Jacob Martin (* 1812 in Hundsbach; † 1895 ebenda) war ein deutscher Lehrer und Mitglied der Landesversammlung der Landgrafschaft Hessen-Homburg.
Leben
Friedrich Jacob Martin war in seinem Heimatort als Lehrer beschäftigt und erhielt 1849, nachdem Landgraf Gustav ein vorläufiges Wahlgesetz erlassen hatte und nach einer Nachwahl am 6. September 1849 die Kammer der Abgeordneten gewählt wurde, ein Mandat für dieses Parlament. Dabei ist bemerkenswert, dass Hessen-Homburg lange Zeit keine Verfassung erhalten hatte, obwohl dies nach der Bundesakte vom 10. Juni 1815 ausdrücklich bestimmt war. Martin wurde im Wahlbezirk Oberamt Meisenheim, bestehend aus den Ortschaften Hundsbach, Löllbach, Schweinschied, Krebsweiler und Heimberg gewählt und war Schriftführer sowie Mitglied des Petitions- und des Finanzausschusses.
Siehe auch
Literatur
- Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 254.
Weblinks
- Martin, Friedrich Jacob. Hessische Biografie. (Stand: 2. November 2025). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Friedrich Jacob Martin. Abgeordnete. In: Hessische Parlamentarismusgeschichte Online. HLGL & Uni Marburg, abgerufen im April 2022 (Stand 2. November 2025).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Martin, Friedrich Jacob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer und Landtagsabgeordneter |
| GEBURTSDATUM | 1812 |
| GEBURTSORT | Hundsbach |
| STERBEDATUM | 1895 |
| STERBEORT | Hundsbach |