Friedrich Oechsner
deutscher Volkswirt
From Wikipedia, the free encyclopedia
Werdegang
Friedrich Oechsner war in der NS-Zeit unter dem Pseudonym D. Aschau Zeichner von Karikaturen sowie heiteren Comics, die die NS-Propaganda bezüglich Ernährungsrichtlinien oder der Reichsanleihe vermittelten und nach Kriegsbeginn auch der Propaganda gegen Großbritannien und die Sowjetunion dienten. Anschließend war er bis Kriegsende in der Wirtschafts- und Statistikabteilung der Reichsbank tätig.
1952 war er Vorstandsmitglied der Landeszentralbank Württemberg-Hohenzollern. Zum 1. September 1959 wurde er vom Präsidenten der Deutschen Bundesbank Karl Blessing zum weiteren Vizepräsidenten der Landeszentralbank Bayern ernannt. Er trat zum 30. September 1967 in den Ruhestand.
Während seines Studiums wurde er Mitglied der Akademisch-Musikalischen Verbindung Würzburg.[2]
Oechsner erlernte autodidaktisch das Malen und belegte Zeichenkurse bei Heiner Dikreiter. Er schuf Illustrationen und trat nach seinem Ruhestand in die Münchner Künstlergenossenschaft ein.[3]
Ehrungen
- 1967: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Literatur
- David Marsh: The Bundesbank: the bank that rules Europe - Heinemann, 1992