Fritz Pfaffl

deutscher Geologe, Mineraloge und Sachbuchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Fritz Pfaffl (* 21. Juni 1942 in Zwiesel) ist ein deutscher Geologe, Mineraloge und Sachbuchautor. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Geologie und Mineralogie des Bayerischen Waldes und engagierte sich im naturwissenschaftlichen Vereinswesen. Für sein Wirken wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.[1][2]

Leben

Pfaffl wuchs am Stromerhof bei Böhmisch Eisenstein auf und wurde 1946 infolge der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei umgesiedelt. Er besuchte Schulen in Ludwigsthal, Zwiesel und München sowie die Realschule in Regen.

1961 trat er in die Bayerische Finanzverwaltung ein. Von 1968 bis 2006 war er als Vermessungsbeamter im Bereich der Bodenschätzung beim Finanzamt Zwiesel tätig.

Seit den 1960er Jahren beschäftigte sich Pfaffl autodidaktisch mit Geologie und Mineralogie. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Fachbeiträgen in naturkundlichen Zeitschriften und regionalwissenschaftlichen Publikationen. Ein publiziertes Werkverzeichnis weist mehrere hundert Einzelveröffentlichungen aus.[3]

1975 war er Mitbegründer des Naturkundlichen Kreises Bayerischer Wald. Für die Vereinszeitschrift Der Bayerische Wald war er langjährig redaktionell tätig.

Von 1995 bis 2003 war Pfaffl Präsident des Dachverbandes der Naturwissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands. Danach gehörte er dem erweiterten Vorstand an.[4]

Forschungsschwerpunkte

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Geologie und Mineralogie des Bayerischen Waldes. Er veröffentlichte unter anderem Werke zur regionalen Mineralogie, Bodenkunde, Steinbruchgeschichte und Industriegeschichte.

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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