Fritz Weigel
deutscher Chemiker (1926-1986)
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Fritz Weigel (* 1926[1]; † 10. Oktober 1986[2]) war ein deutscher Chemiker, der sich mit Kernchemie befasste.
Weigel studierte Chemie in Mainz und Göttingen und wurde bei Wilhelm Geilmann in Mainz promoviert. Als Post-Doktorand war er an der University of California, Berkeley bei Glenn T. Seaborg und Burris B. Cunningham. 1965 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Anorganischer Chemie und Radiochemie und wurde dort 1978 Professor am Institut für Anorganische Chemie. 1957 war er am Radiation Laboratory der University of California in Berkeley.[3]
Er befasste sich mit Anorganischer Chemie und Kernchemie und veröffentlichte über Verbindungen von Promethium. 1963 stellte er erstmals am Oak Ridge National Laboratory metallisches (elementares) Promethium dar.[4]
Zu seinen Diplomanden in München gehört Robert Schwankner.
Er war verheiratet mit Anne Weigel und hat zwei Söhne, Andreas und Matthias Weigel.
Schriften
- mit V. Scherer, H. Henschel: Die Chemie des Promethiums. In: Radiochimica Acta. Band 4, 1965, S. 18–23.
- Die Chemie des Promethiums. In: Fortschr. Chem. Forsch. 1969, 12 (4), S. 539–621. doi:10.1007/BFb0051097.
- Chemie für Maschinenbauer und Elektrotechniker. Vieweg/Teubner, Uni-text 1976.
- Kapitel Uranium und (mit Joseph Katz und Glenn Seaborg) Plutonium in Katz, Seaborg, Lester Morss (Hrsg.): Chemistry of the Actinide Elements. Band 1, Chapman and Hall 1986.