Fritz von Bergmann

deutscher Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedrich (Fritz) Ernst von Bergmann (* 17. September 1907 in Berlin; † 20. Juni 1982 ebenda), Dr. med., war Begründer, Kurator, Ehrenmitglied und Kanzler der Freien Universität Berlin.

Grabstelle Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf

Familie und Leben

Er entstammte einer baltischen Familie und war der Sohn des Medizin-Professors Gustav von Bergmann (1878–1955) und dessen erster Ehefrau Auguste Verwer (1882–1923).

Sein Abitur bestand er am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main im Jahre 1927.[1]

Bergmann heiratete am 1. März 1933 in München die Fachärztin Christiane (Christel) Hetzer, die Tochter des Bankdirektors Dr. jur. Fritz Hetzer und der Ella Voss. Das Ehepaar hatte fünf Kinder.

Beide Eheleute waren Mitglieder der Berliner Widerstandsgruppe Onkel Emil.[2]

Während des Zweiten Weltkriegs war er beim Heereswaffenamt eingesetzt.[3]

Von September 1945 bis Juni 1946 leitete er die Abteilung Wissenschaft und Ausbildung der Deutschen Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der Sowjetischen Besatzungszone. Danach arbeitete er als freier Journalist beim Tagesspiegel. Im Juni 1948 wurde er Sekretär des "Vorbereitenden Ausschusses der FU" und gehört im Dezember 1948 zu den Gründungsmitgliedern der Freien Universität Berlin.

Ab 1949 ist Friedrich von Bergmann Kurator und ab Juli 1969 Kanzler der FU Berlin.[4]

Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf, Feld 036.

Ehrungen

Bergmann war Ehrendoktor der veterinärmedizinischen und der philologischen Fakultät.

Literatur

Einzelnachweise

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