Frontalwatte

Film von Jakob Lass (2011) From Wikipedia, the free encyclopedia

Frontalwatte ist der Debütfilm von Jakob Lass von 2011.

TitelFrontalwatte
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2011
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Frontalwatte
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 78 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Jakob Lass
Drehbuch Jakob Lass
Produktion Jannis Funk
Kamera Timon Schäppi
Schnitt Elena Weihe
Besetzung
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Inhalt

Der Film zeigt skurrile Alltags-Begebenheiten junger Erwachsener in Berlin: Franz guckt sich gerne millionenschwere Immobilien an und gibt sich als potentieller Käufer aus. Er beginnt nach der Trennung mit seiner Freundin eine Affäre mit der mütterlichen Ursula, die ihn unter anderem bittet, ihren unselbstständigen Sohn Adrian bei Rollenspielen zu verkörpern. Nach einer Phonochirurgie versucht er sich auch als Dichter und nimmt gänzlich ohne seine vorbereiteten Texte an einem Poetry-Slam teil, wo er sogar von einem Gast aufgrund seiner Authentizität gelobt wird. Seine Performance wird teilweise gelobt, aber auch als absurd wahrgenommen. Später beendet er die Affäre mit Ursula während eines Spazierganges durch einen Wald, nachdem sie ihn erneut wie ihren Sohn Adrian behandelt. Adrian quält sich währenddessen durch den „Triangel -Unterricht“ und wird von seiner Mutter Ursula traktiert. Anastasia hat beim Couchsurfing diverse Affären. Anastasia übernachtet bei einem zunächst attraktiven Mann, doch am nächsten Morgen zeigt er sich sehr desinteressiert: Er telefoniert die ganze Zeit, wirkt unfreundlich und nicht gastfreundlich. Der nächste Gastgeber wirkt zurückhaltend und unreif. Sie entscheidet sich, nicht zu bleiben und verlässt seine Wohnung noch am selben Abend. Auf dem Weg zu einer anderen Übernachtungsmöglichkeit trifft sie zufällig auf Adrian und geht mit ihm in ein Cafe an einer Straße frühstücken. Der Film endet mit einer Szene, in der Franz einen Stuhlgang während einer Immobilienbesichtigung vornimmt und anschließend unbedingt den Sonnenuntergang auf dem Balkon betrachten möchte, dabei jedoch die Geduld des Maklers überstrapaziert.

Hintergrund

Jakob Lass drehte den Film während seines Studiums an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Die Dialoge sind überwiegend improvisiert, ein Stil, der auch in späteren Filmen weitergeführt wurde. Die Uraufführung war am 15. April 2011 beim Festival Achtung Berlin.

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