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Funkturm Rottenbuch

Sendeturm für Mobilfunk aus Holz in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Funkturm Rottenbuch[1] ist ein Sendemast von Vodafone auf dem Schnaidberg in Peiting. Er steht nahe der Gemeindegrenze zu Rottenbuch auf Peitinger Gebiet, Zufahrtsmöglichkeit für Kraftfahrzeuge bestehen über Rottenbucher Gebiet.[2] Er wurde 2024 als Ersatzneubau für das Vorgängerbauwerk errichtet, das zur Zeit seiner Fertigstellung (Juni 2002) der höchste Holzturm Deutschlands war[3][4][5] und im April/Mai 2026 abgerissen wurde.

Der 2025 fertiggestellte neue Funkturm Rottenbuch
Schnelle Fakten
Funkturm Rottenbuch (Vorgängerbauwerk)
Funkturm auf dem Schnaidberg (Weilheim-Schongau)
Bild des Objektes
Datei:Funkturm rottenbuch.jpg
Basisdaten
Ort: Peiting
Land: Bayern
Staat: Deutschland
Höhenlage: 899 m ü. NHN
Verwendung: Fernmeldeturm
Besitzer: Vodafone GmbH
Abriss: 2026
Turmdaten
Bauzeit: 2002
Bauherr: Vodafone GmbH (seinerzeit Vodafone D2 GmbH)
Baustoff: Holz
Betriebszeit: 2002–2025
Gesamthöhe: 66 m
Daten zur Sendeanlage
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: LW-Rundfunk, MW-Rundfunk, KW-Rundfunk, UKW-Rundfunk
Sendetyp: Mobilfunk
Positionskarte
Funkturm Rottenbuch (Vorgängerbauwerk) (Bayern)
Funkturm Rottenbuch (Vorgängerbauwerk) (Bayern)
Funkturm Rottenbuch (Vorgängerbauwerk)
Lokalisierung von Bayern in Deutschland
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Vorgängerbauwerk

Höhe

Mit 66 m Höhe der Holzkonstruktion[3][6] war er zur Zeit seiner Fertigstellung (Juni 2002) der höchste Holzturm Deutschlands und möglicherweise das zweithöchste bestehende Holzbauwerk der Welt (nach dem 118 m hohen Sendeturm in Gleiwitz). Seither wurden jedoch in Deutschland mit dem 100 m hohen Turm der Windkraftanlage Hannover-Marienwerder (2012) und beispielsweise in Österreich mit dem Bahnorama am Wiener Hauptbahnhof (2010, 66,72 m) und dem Aussichtsturm Pyramidenkogel (2013, 82 m ohne Antenne) höhere Holzbauwerke errichtet.

Technischer Aufbau

Turmspitze

Die Fachwerkkonstruktion des Turmes war eine Leimbinderkonstruktion aus europäischer Douglasie. Sie war 66 Meter hoch[3] und wurde an der Spitze von zwei Metallstäben um weitere ca. 4 Meter überragt. Als Verbindungselemente wurden Stahldübel eingesetzt. Diese Verbindungspunkte und die Innenbühnen wurden aus technischen Gründen aus verzinktem Stahl hergestellt. Die komplette Konstruktion war „naturbelassen“, da in dem Naturschutzgebiet kein chemischer Holzschutz verwendet werden durfte.

Baugeschichte

Am 18. März 2002 wurde mit der Ausschachtung der Turmfundamente begonnen. Am 3. Juni 2002 begann der Bau des Turmes. Hierzu wurden die vormontierten unteren Hälften der Fachwerkkonstruktion paarweise vormontiert und dann aufgerichtet. Anschließend wurden noch die fehlenden Diagonalelemente eingezogen. Am 21. Juni 2002 wurde die Konstruktion fertiggestellt.

Ersatzneubau

Alter (links) und neuer Funkturm Rottenbuch (rechts) (Ende Juli 2025)
Abbruch des Funkturms Rottenbuch

Im Juli 2020 wurde berichtet, dass das Bauwerk durch Ameisenfraß irreparabel beschädigt sei und abgerissen werden müsse.[7] Ein Ersatzneubau war seinerzeit für 2022 geplant.[8] Im Dezember 2020 genehmigte der Bauausschuss der Gemeinde Peiting dazu eine 69 m hohe Stahlkonstruktion.[9] Am 14. Mai 2024 wurde mit dem Bau des neuen Funkturms begonnen, welcher im Mai 2025 fertiggestellt wurde.[10]

Bilder vom März 2023

Siehe auch

Einzelnachweise

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