Funkvater Frank

deutscher Musikproduzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Funkvater Frank (* 1993 in Mannheim; bürgerlich Dominic „Franky“ D’Amato) ist ein deutscher Musikproduzent. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Zusammenarbeit mit OG Keemo.

Funkvater Frank (2019)

Leben und Karriere

Dominic „Franky“ D’Amato[1] wurde 1993 in Mannheim geboren.[2] OG Keemo lernte er bereits als Jugendlicher kennen. Als OG Keemo 2012 wieder zurück nach Mannheim zog, begann die Zusammenarbeit.[3] Im September 2016 veröffentlichten er und OG Keemo ihren ersten gemeinsamen Song Daimajin.[4] Mit OG Keemo und weiteren Freunden gründete er das Künstlerkollektiv Zonkeymobb.

Funkvater Frank hat den Großteil von OG Keemos bisheriger Musik alleine produziert, darunter das komplette Skalp-Tape (2018), das komplette Album Geist (2019) und 16 Tracks von Mann beißt Hund (2022). Daneben produzierte Funkvater Frank u. a. auch für Ahzumjot, Lugatti & 9ine, Kwam E, Gianni Suave und Ulysse.[5] 2023 gründete er das Musiklabel Funkloch, über das Projekte von Daimajin (Duo bestehend aus OG Keemo und Funkvater Frank (Daimajin Kollektion)), Ramzey (Cobalt & Jiggos weinen nicht) und Eurothug (Reich ohne Banken) erschienen.[6]

Sound und Einflüsse

Funkvater Franks Sound ist geprägt von vielfältigem Benutzen von Samples: „Für mich ist Sampling das A und O in jeder meiner Produktionen. Ich war nie der Fan von eintönigen selbst eingespielten Melodien, deshalb hab ich mich daran auch nie probiert.“[3] Als Einflüsse gibt er – im Bezug auf Sample-Techniken – DJ Premier und Pete Rock an. Weitere Inspirationen seien J Dilla, MF Doom, Madlib und Schoolly D.[3]

Bei den Samples handelt es sich zumeist um Jazz, Soul[7], Funk oder aus Boom-Bap stammende Samples, die Funkvater Frank jedoch mit modernen Hip-Hop-Elementen wie z. B. Trap vermischt.[8]

Auszeichnungen

Hiphop.de Awards

  • 2022: „Bester Produzent national“[9]
  • 2023: „Bester Produzent national“[10]

Belege

Related Articles

Wikiwand AI