Gailshofen
Ortsteil der Gemeinde Ohrenbach
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Gailshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ohrenbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Gailshofen liegt in der Gemarkung Ohrenbach.[3]
Gailshofen Gemeinde Ohrenbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 28′ N, 10° 12′ O |
| Höhe: | 407 (404–416) m ü. NHN |
| Einwohner: | 59 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91620 |
| Vorwahl: | 09865 |
Lage
Das Dorf liegt weniger als einen Kilometer nordwestlich des namengebenden Hauptorts der Gemeinde. Beim Ort entspringt der Brühlgraben, der über den Gailshofenerbach nordwärts zur Steinach entwässert. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Ohrenbach (0,7 km südöstlich) zur Kreisstraße AN 32 und zur Staatsstraße 2419 (0,6 km westlich).[4]
Geschichte
1555 wurde der Ort von Philipp von Thüngen für 1560 Goldgulden gekauft. 1800 gab es vier Einwohner, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.[5]
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gailshofen dem Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Ohrenbach zugeordnet.[6]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Ohrenbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.[16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gailshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 270 (Digitalisat).
Weblinks
- Gailshofen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. November 2021.
- Gailshofen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. September 2019.
- Gailshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.