Geena Urango
From Wikipedia, the free encyclopedia
Geena St. Clair Urango (* 2. August 1989 in Los Alamitos, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.
| Geena Urango | |
|---|---|
| Abwehraktion bei den AVP Austin Open 2017 | |
| Porträt | |
| Geburtstag | 2. August 1989 |
| Geburtsort | Los Alamitos, Vereinigte Staaten |
| Größe | 1,79 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2007–2011 | USC Trojans |
| Erfolge | |
| 2007 – Dritte NCAA Championship 2010 – Dritte NCAA Championship | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2006–2012 Verschiedene 2014–2017 Angela Bensend 2018 Ali McColloch 2018–2019 Caitlin Ledoux 2021 Falyn Fonoimoana 2021 Julia Donlin 2022–2023 Carly Skjodt 2024–2025 Toni Rodriguez seit 2025 Megan Rice |
| Weltrangliste | Position 177[1] |
| Erfolge | |
| 2012 – Fünfte World University Championships 2015 – Dritte AVP New Orleans Open 2015 – Zweite AVP Mason Open 2016 – Zweite AVP New Orleans Open 2016 – Zweite AVP Huntington Beach Open 2016 – Dritte AVP Seattle Open 2016 – Dritte AVP Championships Chicago 2017 – Dritte AVP Austin Open 2017 – Dritte AVP San Francisco Open 2018 – Dritte AVP Austin 2018 – Zweite AVP San Francisco 2018 – Dritte AVP Hermosa Beach 2018 – Zweite FIVB 3-Sterne Chetumal 2022 – Zweite AVP Muskegon Open 2022 – Dritte AVP Denver Open 2022 – Dritte AVP Hermosa Beach Open 2022 – Zweite AVP Fort Lauderdale Open 2022 – Siegerin AVP Atlanta Open 2022 – Zweite AVP Tavares Open 2023 – Zweite AVP Virginia Beach Open 2023 – Dritte AVP Laguna Beach Open 2024 – Dritte AVP Manhattan Beach Heritage Series 2024 – Dritte AVP Chicago Heritage Series 2025 – Siegerin AVP Denver Contender Series 2025 – Siegerin NORCECA Final Continental Tour | |
| Stand: 22. März 2026 | |
Karriere Halle
Die im Orange County geborene Sportlerin gewann mit dem High School Team ihres Heimatortes 2003, 2005 und 2006 die Landesmeisterschaft und wurde 2006 für ihre Leistung zur wertvollsten Spielerin bei dieser Veranstaltung gewählt. Im derselben Saison wurde sie sowohl als Long Beach Press-Telegram Spielerin des Jahres als auch als wertvollste Spielerin ihrer Schule und der Sunset Liga ausgezeichnet.
2007 gehörte sie zu den FAB 50 des Volleyballmagazins. In diesem Jahr schrieb sie sich an der University of Southern California (USC) ein. Als Freshman bestritt sie alle Partien der Hochschulauswahl und erreichte mit dem Team das Halbfinale der National Collegiate Athletic Association (NCAA)-Meisterschaft. Während der Spielzeit hatte sie 112 erfolgreiche Angriffsschläge, 29 Assists sowie 347 gelungene Abwehraktionen und schlug vierzig Aufschlagasse. Dafür wurde sie ins Pac-10 Conference All-Freshman Team berufen. Als Sophomore stand sie wie schon im Vorjahr in sämtlichen Partien ihrer Mannschaft auf dem Spielfeld. Als Junior gehörte sie siebenmal zur Startaufstellung. In ihrem Senior-Jahr wurde sie in 33 von 34 Spielen eingesetzt und erreichte zum zweiten Mal mit den USC Trojans die Vorschlussrunde der Play-offs. Danach beendete sie ihre Hallenkarriere.[2]
Karriere Beach
Schon als Schülerin und später als Studentin startete Urango bei Wettbewerben der Association of Volleyball Professionals (AVP). 2011 belegte sie an der Seite von Mbebui Chafeh den siebzehnten Platz bei der Universiade. Ein Jahr später als Graduate Student war sie die Erste, die an der USC ein Beachvolleyball Vollzeitstipendium erhielt. In derselben Saison erkämpfte sie mit Caitlin Ledoux bei der Universitätsweltmeisterschaft den geteilten fünften Rang.[3] Das erste erwähnenswerten Resultat bei der AVP Tour gelang ihr 2014 mit Briana Hinga als Siebte bei den St. Petersburg Open. Mit Angela Bensend wurde sie danach ebenfalls Siebte in Manhattan Beach und Neunte in Huntington Beach. Als Dritte standen die beiden in der folgenden Spielzeit in New Orleans zum ersten Mal gemeinsam auf dem Podium. Die Platzierung konnten sie bei den Mason Open noch um eine Position verbessern. 2016 waren sie in der größten Stadt Louisianas und in Huntington Beach im Finale und in New York auf dem Bronzerang. Bei den AVP Championships in Chicago erreichte die Kalifornierin mit Ali McColloch die gleiche Platzierung. Wieder mit der Standardpartnerin kamen in der nächsten Saison in Austin und San Francisco als Dritte sowie in Hermosa Beach als Endspielteilnehmerin weitere Podestplätze dazu.
2018 wurden die Fünften der Studentenweltmeisterschaft 2012 in der nach dem Heiligen Franziskus benannten viertgrößten Stadt Kaliforniens Zweite und in Hermosa Beach Dritte. 2019 kamen keine weiteren Stockerlplätze bei der amerikanischen Beachserie hinzu. Stattdessen gelang den Athletinnen beim 3-Sterne-Event in Chetumal der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) World Tour, bei der Urango bisher noch nie ein Spiel in einem Hauptfeld gewinnen konnte, der Einzug ins Finale. Nach einem Jahr Pause bestritt sie drei Turniere der AVP mit Falyn Fonoimoana. Als bestes Ergebnis sprang eine Achtelfinalteilnahme heraus. Wesentlich erfolgreicher gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Julia Scoles im Jahr 2022. Nach dritten Plätzen in Denver und Hermosa Beach sowie Finalteilnahmen in Muskegon und Fort Lauderdale gelang den beiden ihr erster Turniersieg bei einem Wettbewerb der AVP. In Atlanta bezwangen sie im Endspiel Terese Cannon und Sarah Marmelstein. Zuvor hatten sie die Vizeweltmeisterinnen von 2025 Kristen Nuss und Tarin Kloth sowie die Titelträgerin von 2023 Kelly Cheng und ihre damalige Partnerin Betsi Flint eliminiert. Gegen die andere Weltmeisterin von 2023 Sara Hughes, die in Georgia mit Kelley Kolinske antrat, hatten sie nach der Niederlage in der zweiten Runde im Halbfinale erfolgreich Revanche genommen.
Mit verschiedenen Partnerinnen stand Urango in der Folgezeit bei weiteren Veranstaltungen auf dem Treppchen. Im Juli 2025 gelang ihr in Denver an der Seite von Avery Jackson ihr zweiter AVP Turniergewinn. Im Dezember des Jahres siegte sie mit Megan Rice beim Finalwettbewerb der North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation (NORCECA) Beach Volleyball Continental Tour in Juan Dolio. Mit Rice nahm sie auch 2026 zum ersten Mal an einem Event der World Beach Pro Tour teil. Beim Challenge in Tlaxcala blieb das Duo im Pool F ungeschlagen, eliminierte anschließend in der Runde der Sechzehn die Rumäninnen Francesca Alupei / Beata Vaida sowie im Viertelfinale die eigenen Landsfrauen Abby Van Winkle / Molly Phillips.
Auszeichnungen
- 2006: Long Beach Press-Telegram Player of the Year
- 2007: Volleyball Magazine Fab 50 selection[2]
Persönliches
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
- AVP-Profil (englisch)