Geisenried

Dorf in der Gemeinde Marktoberdorf From Wikipedia, the free encyclopedia

Geisenried ist ein Gemeindeteil der Stadt Marktoberdorf und eine Gemarkung im Landkreis Ostallgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Schnelle Fakten Stadt Marktoberdorf ...
Geisenried
Koordinaten: 47° 46′ N, 10° 34′ O
Höhe: 754 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 87616
Vorwahl: 08342
Geisenried (Bayern)
Geisenried (Bayern)
Lage von Geisenried in Bayern
Blick auf Geisenried (2002)
Blick auf Geisenried (2002)
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Das Pfarrdorf liegt westlich des Hauptortes Marktoberdorf an der Kreisstraße OAL 10. Am nordwestlichen Ortsrand verläuft die Bundesstraße 12 und unweit östlich des Ortes die Staatsstraße 2008. Südwestlich erstreckt sich das rund 49 ha große Naturschutzgebiet Räsenmoos, südöstlich fließt die Wertach.

Die Gemarkung liegt vollständig auf dem Gebiet der Stadt Marktoberdorf, deren nordwestlichen Teil sie bildet. Auf ihr liegen Engratsried, Geisenried, Hattenhofen und Liebwies.

Geschichte

Der 1219 erstmals in einer Urkunde genannte Ort war früher ein Haufendorf an der Salzstraße von Schongau nach Kempten. Die Gemeinde Geisenried bestand 1961 aus den fünf Orten Geisenried, Engratsried, Hattenhofen, Liebwies und Schütz und hatte 536 Einwohner, 393 davon im Pfarrdorf Geisenried. Die Gemeindefläche betrug 1397,12 ha.[1] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde sie aufgelöst und am 1. April 1972 nach Marktoberdorf eingemeindet.[2]

Bauwerke

Pfarrkirche St. Alban und Katharina (2012)

In der Liste der Baudenkmäler in Marktoberdorf sind für Geisenried fünf Baudenkmale aufgeführt, darunter:

Siehe auch

Commons: Geisenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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