Gelber Gamander
Art der Gattung Gamander (Teucrium)
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Teucrium flavum, auch Gelber Gamander genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gamander (Teucrium) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet.
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Gelber Gamander (Teucrium flavum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Teucrium flavum | ||||||||||||
| L. |
Beschreibung


Vegetative Merkmale
Teucrium flavum ist ein immergrüner, dichter Zwergstrauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern.
Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet. Die dunkel-grün glänzende,[1] gelegentlich leicht eingewölbte Blattspreite ist bei einer Länge von etwa 3 Zentimetern sowie einer Breite von etwa 2 Zentimeter eiförmig und der Blattrand ist gekerbt bis gezähnt.[2]
Generative Merkmale
Die Blüten sind in Scheinquirlen in den Blütenständen angeordnet.[1]
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist selten ab 6, meist 8 bis 9 Millimeter lang, borstig bis zottig behaart und mit Drüsen besetzt. Die einzelnen Kelchlappen sind rund zwei Drittel so lang wie die Kelchröhre, dreieckig und mit einer deutlichen Mittelrippe versehen. Die gelbliche oder purpurfarbene Krone ist 14 bis 18 Millimeter lang und zottig behaart.[2]
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.[3]
Standorte
Systematik und Verbreitung
Die Erstveröffentlichung von Teucrium flavuim erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 565.[4] Das Artepitheton flavum bedeutet „gelb“.
Der Gelbe Gamander ist im Mittelmeerraum verbreitet.[5]
Je nach Autor gibt es etwa vier Unterarten:[4]
- Teucrium flavum L. subsp. flavum: Sie kommt vom südöstlichen Frankreich bis zur westlichen Balkanhalbinsel und von Tunesien bis Libyen vor.[4]
- Teucrium flavum subsp. glaucum (Jord. & Fourr.) Ronniger: Sie kommt in Marokko, Algerien, Spanien, auf den Balearen, Sardinien sowie Korsika, in Italien und auf der Balkanhalbinsel vor.[4]
- Teucrium flavum subsp. gymnocalyx Rech. f.: Sie kommt im südöstlichen Griechenland und auf Kreta vor.[4]
- Teucrium flavum subsp. hellenicum Rech. f.: Sie kommt von Griechenland bis zur westlichen Türkei vor.[4]