Gelber Gamander

Art der Gattung Gamander (Teucrium) From Wikipedia, the free encyclopedia

Teucrium flavum, auch Gelber Gamander genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gamander (Teucrium) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Gelber Gamander

Gelber Gamander (Teucrium flavum)

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Ajugoideae
Gattung: Gamander (Teucrium)
Art: Gelber Gamander
Wissenschaftlicher Name
Teucrium flavum
L.
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Beschreibung

Ausschnitt eines Blütenstandes mit zygomorphen Blüten von Teucrium flavum subsp. flavum
Illustration aus Flora Graeca, Volume 6, Tafel 533

Vegetative Merkmale

Teucrium flavum ist ein immergrüner, dichter Zwergstrauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern.

Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet. Die dunkel-grün glänzende,[1] gelegentlich leicht eingewölbte Blattspreite ist bei einer Länge von etwa 3 Zentimetern sowie einer Breite von etwa 2 Zentimeter eiförmig und der Blattrand ist gekerbt bis gezähnt.[2]

Generative Merkmale

Die Blüten sind in Scheinquirlen in den Blütenständen angeordnet.[1]

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist selten ab 6, meist 8 bis 9 Millimeter lang, borstig bis zottig behaart und mit Drüsen besetzt. Die einzelnen Kelchlappen sind rund zwei Drittel so lang wie die Kelchröhre, dreieckig und mit einer deutlichen Mittelrippe versehen. Die gelbliche oder purpurfarbene Krone ist 14 bis 18 Millimeter lang und zottig behaart.[2]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.[3]

Standorte

Der Gelbe Gamander wächst auf felsigen Standorten[2], aber auch in Garigue, Macchie, an Straßenrändern und auf Brachen[1].

Systematik und Verbreitung

Die Erstveröffentlichung von Teucrium flavuim erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 565.[4] Das Artepitheton flavum bedeutet „gelb“.

Der Gelbe Gamander ist im Mittelmeerraum verbreitet.[5]

Je nach Autor gibt es etwa vier Unterarten:[4]

Nachweise

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