Georg Gröning

Bremer Ratsherr, Senator und Bürgermeister From Wikipedia, the free encyclopedia

Georg Gröning (* 23. August 1745 in Bremen; † 1. August 1825 in Bremen) war ein deutscher Politiker, Bremer Ratsherr, Senator und Bürgermeister von 1814 bis 1821.

Georg Gröning um 1800

Biografie

Sein Eltern waren der Jurist und Bürgermeister Albert Gröning (* 17. Oktober 1707; † 11. Oktober 1781) und dessen Ehefrau Gesche Margaretha Löning (* 14. Oktober 1719; † 12. März 1795).

Familie

Gröning war Schwiegersohn des Bremer Bürgermeister Heinrich Köhne jun.; er war mit Gebecka Gröning, geb. Köhne (1747–1811) verheiratet, der einzigen Tochter des Bürgermeisters Heinrich Köhne (1721–1792). Die Beiden hatten neun Kinder, von denen sechs sie überlebten und in einflussreiche Bremer Familien einheirateten. Die jüngste Tochter Anna Gebecka (1786–1860) wurde durch ihre Reiseberichte bekannt. Sie heiratete den späteren Bürgermeister Diederich Meier (1787–1857). Ferner waren da noch:

  • Margaretha Tibeta (Betty) (* 1. April 1773; † 31. März 1853) ⚭ Daniel Tidemann († 13. April 1837), Großkaufmann
  • Heinrich (1774–1839), Bremer Bürgermeister
⚭ 1799 (Scheidung) Marianna Dorothea Elisabeth von Bardeleben (* 13. November 1768; † 1820) geschiedene von Ziegenhorn
⚭ 1809 Henriette Luise Rettberg (* 17. November 1789; † 22. September 1768)
  • Gesche Magaretha (* 28. Mai 1776; † 6. Oktober 1802) ⚭ 1795 Joachim Wilhelm Scharf († 19. September 1797)
  • Albert (1777–1778)
  • Sohn († 1779)
  • Metta Rebekka (* 23. Mai 1780; † 6. Mai 1859) ⚭ 1800 Daniel Meinertzhagen († 31. Dezember 1848)[1], Eltern von Daniel Meinertzhagen
  • Kunigunde (1781–1783)
  • Albert Georg Benjamin (* 1. September 1784; † 20. November 1843), Syndikus des Stadt Bremen
⚭ 1810 Ilsabetha Tidemann (* 3. April 1788; † 21. März 1814)
⚭ 1815 Dorothea Elisabeth Scharf (* 11. August 1797; † 8. November 1874), Eltern von Albert Gröning (1839–1903), Bremer Senator und Bürgermeister

Beruf

Gröning studierte Rechtswissenschaften und promovierte zum Dr. jur. Er war als Jurist in Bremen tätig. 1774, nach dem Tode von Friedrich August von der Hude, erwarb er das Dammgut Ritterhude in Ritterhude. Er wurde 1781 Ratsherr von Bremen. Für die Stadt war er in diplomatischen Diensten, dann bis 1808 öfters unterwegs, um insbesondere in Frankreich die Vergrößerung des Staatsgebietes und eine gewisse Selbstständigkeit der Stadt zu bewirken. 1802/03 konnte er auch die Aufhebung des Elsflether Zolls nach einer Frist von 10 Jahren erreichen. In der Zeit der Besetzung durch die Franzosen war er Abgeordneter der Gesetzgebenden Körperschaft (Parlament) von Frankreich in Paris. Nach der Bremer Franzosenzeit war er von 1814 bis 1821 Bürgermeister von Bremen. Er musste 1821 krankheitsbedingt zurücktreten. Sein Sohn Heinrich Gröning (1774–1839) übernahm sein Amt als Bürgermeister.

Das Landhaus Louisenthal ließ Gröning um 1815 für sich bauen.
In Bremen-Schwachhausen ist die Georg-Gröning-Straße nach ihm benannt.

Literatur

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