Georg Scheidt

deutscher Marineoffizier, zuletzt Vizeadmiral im Ersten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Georg Scheidt (* 6. Juli 1865; † 1943) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Vizeadmiral im Ersten Weltkrieg.

Leben

Georg Scheidt trat am 16. April 1883 in die Kaiserliche Marine ein. Als Leutnant zur See (Beförderung am 15. April 1890) war er 1892 als Instrukteur der Schiffsjungen auf der Mars, dem Artillerie-Schulschiff der Inspektion der Marineartillerie in Wilhelmshaven.[1] Am 6. März 1903 wurde er als Erster Offizier der Stein zum Korvettenkapitän befördert.[2]

Ab Oktober 1904 war er bis zur Außerdienststellung im Januar 1905 letzte Kommandant des Artillerie-Schulschiffs Carola. Anschließend übernahm er die Undine, welche die Funktion der Carola als Artillerie-Schulschiff übernommen hatte. In dieser Position, welche er bis 30. September 1905 innehatte, wurde er zum Fregattenkapitän befördert.

Ab Oktober 1908 war er Kommandant der Roon, wurde am 10. November 1908 Kapitän zur See[3] und gab das Kommando im September 1910 ab. Von September 1910 bis April 1911 war er Kommandant der Blücher, dem Flaggschiff der I. Aufklärungsgruppe der Hochseeflotte.

Später war er bis September 1914 Inspekteur der Marinedepot-Inspektion und anschließend für drei Monate Kommandant der Zähringen beim IV. Geschwader. Bis September 1915 war er Führer der IV. Aufklärungsgruppe und wurde am 23. Februar 1915 Konteradmiral. Von da an war er bis Mai 1917 erneut Inspekteur der Marinedepot-Inspektion. Nachdem er zwei Monate zur Verfügung der Marinestation der Nordsee gesetzt war, wurde er am 16. Juli 1917 mit dem Charakter als Vizeadmiral aus der Marine verabschiedet.

Bis August 1916 war er u. a. mit dem Roten Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife und dem Kronen-Orden 2. Klasse ausgezeichnet worden.[4]

Literatur

Einzelnachweise

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