Georg Wening
Glockengießer in Wien und Hermannstadt
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Georg Wening (getauft am 18. April 1592 in Graz) war ein Glockengießer in Wien und Hermannstadt.
Leben
Georg Wening wanderte 1600 mit seinen Eltern nach Wien und lernte bei seinem Vater Josef Marx Wening. Er wurde selbständiger Metall- und Glockengießer im domus beim Passauerhof wohnend. Im März 1621 wurde er Wiener Bürger. Georg Wening war zwei Mal verheiratet, mit Sabina, danach mit Maria.
Im Jahr 1628 findet sich Georg Wening als Glockengießer in Hermannstadt in Siebenbürgen, was darauf schließen lässt, dass er wie sein Vater als Protestant die Heimat Graz und dann Wien verlassen musste.
Werk
Glocken
- 1616 Glocke in Waltersdorf an der March
- 1623 Glocke im Kirchenmuseum in Hoheneich
- 1623 Glocke in Stiftskirche Wien
- 1618 Salveglocke (ca. 2000 kg) im Stift Klosterneuburg, musste 1679 umgegossen werden.
- 1619 Seine größte Glocke war die Viertelpummerin (ca. 5000 kg) für den Stephansdom, sie zersprang 1681 und wurde von Balthasar II. Herold umgegossen.
Literatur
- Wiener Gießer des Frühbarock (1600–ca. 1650). Georg Wening (ca. 1615–1625). In: Jörg Wernisch: Glockenkunde von Österreich. Journal Verlag, Lienz in Osttirol 2006, ISBN 3-902128-10-0, S. 223.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wening, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | Glockengießer in Wien und Hermannstadt |
| GEBURTSDATUM | getauft 18. April 1592 |
| GEBURTSORT | Graz |
| STERBEDATUM | 17. Jahrhundert |