Georg von Schellwitz
deutscher Landrat
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Leben
Georg von Schellwitz entstammte einer ursprünglich aus Franken stammenden bürgerlichen Familie. Einzelne Vertreter wurden im 18. Jahrhundert als von Schellwitz nobilitiert.[3] Ein Vetter von Schellwitz war Wilhelm von Grolman.
Nach dem Studium und der Absolvierung des Vorbereitungsdienstes legte Schellwitz am 21. März 1928 die Große Staatsprüfung ab.[4] Ab 1931 arbeitete er im schlesischen Landkreisen Breslau, wurde hier am 1. November 1933 zum Landrat des Landkreises befördert[4] und blieb hier bis 1935. Anschließend wurde er Landrat im Landkreis Neumarkt (1935–1942).[5] 1941 wurde Schellwitz zum Kriegsdienst eingezogen und wurde 1942[6] Landrat in Hirschberg im Riesengebirge (1942–1945). Zusätzlich war er auch Regierungspräsident.[1]
Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP).[7] Er trat bei der Wahl 1953 im Zuge des DNS im Wahlkreis 163 auf der Landesliste Baden-Württemberg an, konnte aber nur 0,8 % der Stimmen auf sich vereinen.[8] Auch 1965 trat er bei der Wahl an.[9]
Literatur
- Tomasz Kruszewski: Partia Narodowosocjalistyczna na Śląsku w latach 1933–1945. Organizacja i działalność, Acta Universitatis Wratislaviensi, Wrocław 1995, S. 118.
- Schellwitz, Goerg von. in: Schlesische Heimat. Stadt und Kreis Neumarkt. Neumarkter Verein e. V., Hameln 1994, S. 89.
- Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften 1944, Verlag Hoppenstedt, Berlin 1944, S. 2873.
- Schlesisches Güter-Adreßbuch 1937. Verzeichnis, 15. Auflage, W. G. Korn, Breslau 1937, S. 156.