Gerhard Gampfer

deutscher Holzbildhauer und Grafiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerhard Gampfer (* 30. Mai 1940 in Winterhausen; † 2000) war ein deutscher Holzbildhauer und Grafiker.

Leben und Werk

Gampfer absolvierte von 1955 bis 1958 eine Lehre als Möbeltischler und arbeitete bis 1962 in seinem Beruf. Ab 1962 besuchte er die Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg. Nach deren Schließung studierte er von 1963 bis 1966 an der Fachschule für angewandte Kunst Heiligendamm. 1966 erhielt er mit Gert Schulz und Ingeborg Müller den 1. Preis eines zentralen Studentenwettbewerbs für Entwürfe für standardisierte Möbel für Studentenwohnheime.[1]

Seit dem Diplomabschluss arbeitete Gampfer freischaffend in Potsdam als Holzbildhauer. Neben freien plastischen Werken machte er Auftragsarbeiten u. a. zur Innenraumgestaltung öffentlicher Objekte wie Hotels und betätigte sich auch als Druckgrafiker. Er war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und 1982 auf der Ausstellung Plastik und Blumen im Berlin-Treptower Park sowie auf der X. Kunstausstellung der DDR vertreten. 1985 nahm er am Holzsymposium Bermsgrün teil. Studienreisen führten ihn u. a. nach Bulgarien.

Gampfer unterhielt in Potsdam Verbindung u. a. zu dem Musiker und Komponisten Rafael Alfaro Kotte.

Druckgrafiken Gampfers befinden sich u. a. im Winckelmann-Museum Stendal und im Kunstarchiv Beeskow.

Werkbeispiele Druckgrafik

  • Küstenlandschaft Achtopol (1978, Federlithografie, 14,5 × 22,5 cm)[2]
  • Römische Bäder (Federlithografie, 22 × 21,5 cm)[3]
  • Kirche in Nessebar (Lithografie)[4]

Literatur

Einzelnachweise

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