Gerhard Nowottny
deutscher Musikpädagoge und Komponist
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Leben und Wirken
Nach dem Schulbesuch studierte er in Leipzig und wurde Lehrer an der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (NPEA) in Klotzsche bei Dresden. Zum 1. Mai 1932 trat er der NSDAP bei (Mitglieds-Nr. 1.137.246). Später wechselte er nach Berlin, wo er 1936 Referent für Hitlerjugend- und Schulfunk beim Deutschlandsender wurde und zeitweilig die Rundfunkspielschar der Reichsjugendführung leitete.[2] 1939 wurde er zum Dozenten an der Lehrerhochschule und Akademie für Jugendführung Braunschweig ernannt. Als Leutnant in der Stabskompanie des Infanterie-Ersatzbataillons 12 Halberstadt wurde er am 30. Dezember 1941 an der Ostfront bei Krutizy schwer verwundet und auf dem Krankentransport nach Tichonowa von Rotarmisten erschlagen.
Er komponierte zahlreiche Lieder, Jazzchöre und Chöre mit und ohne Klavierbegleitung, insbesondere für die Hitler-Jugend.
Literatur
- Nowottny, Gerhard. In: Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. PDF auf CD-ROM. Kiel 2004, S. 5278 ff. (2. Edition, Kiel 2009; archive.org).