Gerhard Urain

österreichischer Ski-Langläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerhard Urain (* 30. August 1972 in Rottenmann) ist ein ehemaliger österreichischer Skilangläufer. Er war von 1992 bis 2005 im Weltcup aktiv.

Schnelle Fakten Karriere, Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup ...
Gerhard Urain
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 30. August 1972
Geburtsort Rottenmann, Osterreich Österreich
Karriere
Verein SC Rottenmann
Status zurückgetreten
Karriereende 2005
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 12. Dezember 1992
 Gesamtweltcup 30. (2000/01)
 Sprintweltcup 53. (2001/02)
 Distanzweltcup 75. (2004/05)
 Langdistanzweltcup 38. (1996/97)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Staffel 0 1 0
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 5. Dezember 1992
 Continental-Cup-Siege 1  (Details)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 COC-Einzelrennen 1 2 2
Platzierungen im Marathon bzw. Worldloppet Cup
 Debüt im Cup 2000
 Worldloppet-Cup-Siege 1  (Details)
 Gesamtwertung 4. (2000)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelrennen 1 0 0
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Werdegang

Urain, der für den SC Rottenmann startete, trat international erstmals bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 1991 in Reit im Winkl in Erscheinung. Dort belegte er den 37. Platz über 30 km Freistil, den 22. Rang über 10 km klassisch und den 14. Platz mit der Staffel. Im folgenden Jahr lief er bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften in Vuokatti auf den 28. Platz über 30 km Freistil und auf den 19. Rang über 10 km klassisch. Erstmals am Skilanglauf-Weltcup nahm er im Dezember 1992 in Ramsau am Dachstein teil und errang dabei den 77. Platz über 10 km Freistil sowie den 98. Platz über 15 km klassisch. In den folgenden Jahren bis 1995 startete er meist im Skilanglauf-Continental-Cup und belegte bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1993 in Falun den 45. Platz in der Verfolgung sowie den 37. Rang über 10 km klassisch und bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay den 69. Platz über 10 km klassisch, jeweils den 31. Rang über 50 km Freistil und 30 km klassisch, den 28. Platz in der Verfolgung sowie den fünften Platz mit der Staffel. Ab der Saison 1995/96 nahm er vorwiegend am Weltcup teil, kam dabei aber zunächst meist auf Platzierungen außerhalb der Punkteränge. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano lief er auf den 43. Platz über 30 km klassisch, auf den 16. Rang in der Verfolgung sowie auf den 14. Platz über 10 km klassisch.

In der Saison 1999/2000 kam Urain in Bormio mit achten Plätzen über 10 km klassisch sowie der anschließenden Verfolgung erstmals im Weltcup unter den ersten Zehn und errang damit den 54. Platz im Gesamtweltcup. Außerdem gewann er im März 2000 den Engadin Skimarathon. In der folgenden Saison wiederholte er über 15 km Freistil in Kawgolowo diese Platzierung und erreichte in Kuopio mit dem sechsten Platz über 60 km Freistil sein bestes Ergebnis im Weltcup sowie zum Saisonende mit dem 30. Platz im Gesamtweltcup sein bestes Gesamtergebnis. Zudem erreichte er in Santa Caterina Valfurva mit dem zweiten Platz mit der Staffel seine einzige Podestplatzierung im Weltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2001 in Lahti, belegte er den 18. Platz über 30 km klassisch und den 17. Rang über 15 km klassisch. In den folgenden Jahren konnte er diese Platzierungen im Weltcup nicht wiederholen und lief bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City auf den 41. Platz über 15 km klassisch, auf den 23. Rang im 30-km-Massenstartrennen sowie zusammen mit Alexander Marent, Michail Botwinow und Christian Hoffmann auf den vierten Platz mit der Staffel. Letztmals international startete er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf. Dort errang er den 31. Platz über 15 km Freistil und den 23. Platz im 50-km-Massenstartrennen. Bei österreichischen Meisterschaften siegte er viermal über 30 km (1999, 2000, 2002, 2005), dreimal mit der Steiermärker Verbandsstaffel (1994, 1997, 1998), zweimal im Teamsprint (2003, 2004) und jeweils einmal über 15 km (2003) sowie 50 km (1998).

Erfolge

Olympische Spiele

  • 1998 Nagano: 14. Platz 10 km klassisch, 16. Platz 25 km Verfolgung, 43. Platz 30 km klassisch
  • 2002 Salt Lake City: 4. Platz Staffel, 23. Platz 30 km Freistil Massenstart, 41. Platz 15 km klassisch

Nordische Skiweltmeisterschaften

  • 1993 Falun: 37. Platz 10 km klassisch, 45. Platz 25 km Verfolgung
  • 1995 Thunder Bay: 5. Platz Staffel, 28. Platz 25 km Verfolgung, 31. Platz 30 km klassisch, 31. Platz 50 km Freistil, 69. Platz 10 km klassisch
  • 2001 Lahti: 5. Platz Staffel, 17. Platz 15 km klassisch, 18. Platz 30 km klassisch
  • 2005 Oberstdorf: 23. Platz 50 km klassisch Massenstart, 31. Platz 15 km Freistil

Weltcup-Statistik

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Weitere Informationen Platzierung, Distanzrennen a ...
Platzierung Distanzrennen a Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennen b
Gesamt Team  c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  1
3. Platz  
Top 10 111142
Punkteränge 41044332823
Starts 2427157758523
Stand: Karriereende
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a 
inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b 
Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
c 
Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-Gesamtplatzierungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
1993/941663.----
1994/95385.----
1995/961065.----
1996/971664.1638. 1--
1997/98492.--473.
1998/992066.--3355.
1999/20007754.10
67
59. 1
37. 2
--
2000/0116730.--472.
2001/025765.--1553.
2004/0512116.1275.--
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1 
Langdistanzweltcup
2 
Mitteldistanzweltcup

Siege bei Marathon Cup-Rennen

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Rennen Disziplin
1. 12. März 2000 Schweiz Samedan Engadin Skimarathon 42 km Freistil Massenstart
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Siege bei Continental-Cup-Rennen

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 27. Februar 1999 Slowenien Pokljuka 15 km Freistil Continental-Cup
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Medaillen bei nationalen Meisterschaften

  • 1993: Bronze über 30 km
  • 1994: Gold mit der Staffel, Bronze über 50 km
  • 1995: Silber über 30 km, Silber in der Verfolgung, Bronze über 10 km
  • 1996: Bronze über 50 km
  • 1997: Gold mit der Staffel
  • 1998: Gold über 50 km, Gold mit der Staffel, Silber über 30 km
  • 1999: Gold über 30 km
  • 2000: Gold über 30 km, Silber im Teamsprint
  • 2001: Silber über 10 km
  • 2002: Gold über 30 km
  • 2003: Gold über 15 km, Gold im Teamsprint
  • 2004: Gold im Teamsprint
  • 2005: Gold über 30 km, Bronze über 15 km, Bronze im Sprint

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