Gerhart Binder

Professor für Politikwissenschaften und deren Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerhart Binder (* 1915 in Stuttgart[1]; † nach 1996) war ein deutscher Politikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben

Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Tübingen und München wirkte Binder nach dem Zweiten Weltkrieg als Herausgeber der Buchreihe Der Deutschenspiegel. Bis 1960 war er im Schuldienst an einem Gymnasium tätig, anschließend lehrte er bis 1968 an der Hochschule Ulm. Danach übernahm er eine Professur für Politikwissenschaft und deren Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.

Werke

  • Lebendige Zeitgeschichte. 1890–1945. Handbuch und Methodik. Kaiser, München 1966.
  • Die grosse Provokation. Kritische Bilanz im 3. Jahrzehnt der deutschen Teilung. Steinkopf, Stuttgart 1969.
  • Epoche der Entscheidungen. Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mit Dokumenten in Text und Bild. 15. Aufl., Seewald, Stuttgart-Degerloch 1972.
  • Terror und Widerstand. Brandmale unserer Zeit? Naumann, Würzburg, 1978.
  • Ideologien unserer Zeit. Cura-Verlag, Wien 1981, ISBN 3-7027-0180-X.
  • Spione – Verräter – Patrioten. Nachrichtendienste im Schatten der Politik. Busse Seewald, Herfordt 1986, ISBN 3-512-00756-2.
  • Grundwissen Grundgesetz. Grundlegende Neubearbeitung, 2. Auflage, Klett, Stuttgart u. a. 1996, ISBN 3-12-100811-0.

Einzelnachweise

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