German Drexler

deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

German Drexler (* 1. März 1935 in Wegscheid; † 10. März 2022) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Drexler besuchte ein humanistisches Gymnasium und absolvierte 1954 das Abitur in Landshut. Er studierte Pädagogik und absolvierte 1956 das 1. Staatsexamen. Am 16. Oktober 1956 trat er beim Pionierlehrregiment in München in die Bundeswehr ein, besuchte von Mai 1957 bis April 1958 die Heeresoffizierschule I in Hannover, wo er am 31. Oktober 1958 zum Leutnant befördert wurde, war von Mai 1958 bis März 1959 Zugführer im Gebirgspionierbataillon 8 in Deggendorf, von März 1959 bis März 1961 Führer eines Brückenzuges in der SE-Brückenlehrkompanie 206 in München, von April bis August 1961 Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen (S 2) und von September 1961 bis März 1962 Offizier für Logistik (S 4) beim Korpspionierkommandeur II in Ulm, von April 1962 bis Dezember 1963 Kompaniechef der Ausbildungskompanie 415 in München und von Januar 1964 bis März 1966 Offizier für Personalwesen (S 1) des Pionierlehrregiments in München.

Von 1966 bis 1968 absolvierte Drexler den 9. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von Oktober 1968 bis März 1971 Generalstabsoffizier für Logistik der Gebirgsjägerbrigade 22 in Mittenwald, bis 1972 Referent im Führungsstab der Streitkräfte V 1 im Bundesministerium der Verteidigung und von April 1972 bis März 1974 Bataillonskommandeur des schweren Pionier(lehr)bataillons 210 in München. Vom April bis September 1974 war er zur besonderen Verwendung im Heeresamt in Köln eingesetzt und ab Oktober 1974 Leiter des Schulstabs der Offizierschule des Heeres in Hannover, ab 1979 Leiter der Gruppe Landkrieg im Militärischen Bereich Operations Research des Amtes für Studien und Übungen der Bundeswehr in Ottobrunn und von Juli 1981 bis März 1990 Korpspionierkommandeur 1 (Pionierkommando 1) in Minden.

Von 1990 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand mit Ablauf des März 1993 war Drexler Kommandeur der Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik in München.

Drexler war verheiratet, römisch-katholisch und hatte eine Tochter sowie einen Sohn. Seine Urne wurde auf dem Waldfriedhof Bad Tölz beigesetzt.[1]

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 412–413.
  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1992/1993. 9. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1992, ISBN 3-7637-5887-9, S. 39.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI