Gertrud Turban

deutsche Malerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Gertrud Turban, geb. Mückenberger (* 19. September 1925 in Traunstein; † 15. Juni 2022 in Bamberg), war eine deutsche Malerin.

Gertrud Turban

Leben

Turban studierte von 1946 bis 1951 an der Akademie der Bildenden Künste in München.[1] Während ihres Studiums wurde sie ausgewählt bei der Restaurierung der Fresken im Maximilianeum in München mitzuarbeiten, bevor dort 1949 der Landtag einzog. 1951/1952 legte sie die Prüfung für das Höhere Lehramt ab. An der Akademie lernte sie den Kunststudenten Rudolf Turban kennen, den sie 1951 heiratete. Ab 1958 lebte sie als freischaffende Künstlerin in Bamberg. Sie hatte fünf Kinder, Maria, Angelika, Andrea, Martin und Susanne. Die Tochter Angelika Turban ist ebenfalls Künstlerin.

Werk

Sie bevorzugte in vielen ihrer Gemälde, seien es religiöse Themen, expressive kantige Figuren oder Blumenmotive, die eher wenig verbreitete Wachskreide-Maltechnik und schuf sehr eigenständige unverwechselbare Werke. In der Bamberger Kirche St. Urban (1989 geweiht) wurde sie mit Freskenmalereien beauftragt.[2] Von 1959 bis 1975 waren ihre Arbeiten in Ausstellungen der Freien Gruppe Bayreuth zu sehen.

  • 1959 Vögel (Wachskreide 33,8 × 44,5 cm)
  • 1960 Heimsuchung (Wachskreide 60,5 × 48,5 cm)
  • 1970 Rotes Haus hinter Bäumen (Wachskreide 47,5 × 60,5 cm)
  • 1972 Stillleben (Wachskreide 43,5 X 63 cm)[3]

Ausstellungen

Zum 100. Geburtstag widmete der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken e.V. der Künstlerin im Jahr 2025 eine Retrospektive im Rahmen der Jahresausstellung MEHR UND WENIGER.[4] Darunter war auch ihr einziges Selbstporträt ausgestellt.[5]

Commons: Gertrud Turban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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