Giada Bianchi
italienische Beachvolleyballspielerin
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Giada Bianchi (* 11. November 2001 in Monza) ist eine italienische Beachvolleyballspielerin. Sie wurde 2024 Meisterin ihres Heimatlandes.
| Giada Bianchi | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 11. November 2001 |
| Geburtsort | Monza, Italien |
| Größe | 1,88 m |
| Partnerin | 2021–2023 Rachele Mancinelli 2023–2024 Reka Orsi Toth seit 2024 Claudia Scampoli |
| Weltrangliste | Position 16[1] |
| Erfolge | |
| 2023 – Gold Mediterranean Beach Games 2024 – EM-Neunte 2024 – Siegerin Futures Corigliano-Rossano 2024 – italienische Meisterin 2025 – Vierte Challenge Alanya 2025 – WM-Siebzehnte 2025 – Fünfte Elite16 Itapema 2026 – Vierte Elite16 João Pessoa | |
| (Stand: 16. März 2026) | |
Karriere
Die in der Lombardei aufgewachsene Sportlerin spielte zuerst Hallenvolleyball in ihrem Heimatort bei Vero Volley Monza.[2] Auch in ihrem Freshman Jahr an der Florida International University unterstützte sie zunächst ihre Bildungsstätte als Außenangreiferin. 2020 wurde sie mit Erika Ditta Siebte bei den Beachvolleyball-Europameisterschaften der unter Zwanzigjährigen. Zwei Jahre später belegte sie mit Aurora Mattavelli den geteilten neunten Rang bei der nächst älteren Jahrgangsstufe des kontinentalen Wettbewerbs. In der Saison zuvor gewann sie für die Golden Panthers 21 Spiele bei sieben Niederlagen. Einen Großteil der Begegnungen bestritt sie mit Rachele Mancinelli, mit der sie später auch außerhalb des Hochschulsports antrat. Gemeinsam mit Paige Kalkhoff erreichte Bianchi 2022 als Sophomore ein 24:8 Resultat. Eine Saison danach war sie mit verschiedenen Partnerinnen an der Hochschule aktiv. Ihre 22 Siege, die sie zumeist gegen ranghofe Gegnerinnen erzielte, waren die zweitmeisten in ihrem Team. Außerhalb des Universitätssports erreichte sie mit Mancinelli die Runde der letzten Acht beim Futures in Lecce sowie den dritten Platz bei einer Etappe der italienischen Meisterschaft.
Die größeren Erfolge kamen jedoch erst mit der Partnerschaft mit Reka Orsi Toth. Silber beim Futures in Messina sowie Gold bei den Mittelmeer-Strandspielen war 2023 die Ausbeute. 2024 spielte Bianchi ausschließlich mit Orsi Toth, die mit ihr auch seit diesem Jahr gemeinsam an der Florida International studierte. Für die Golden Panthers siegten die beiden in ihrer Senior-Spielzeit als topgesetztes Team ihrer Bildungsstätte dreißig Mal bei nur drei Niederlagen. Für diese Leistung wurden sie ins All-CUSA First Team und in First Team AVCA All-American berufen.[2] Weitere Erfolge der Spielzeit außerhalb des Unisports waren bei Futures Gold in Corigliano-Rossano, Silber in Battipaglia sowie Bronze in Cervia und Messina, Achtelfinalteilnahmen bei der Europameisterschaft und beim Elite16 in Hamburg. Bei der Meisterschaft ihres Heimatlandes konnten sie drei von sieben Etappen gewinnen. Nach dem Sieg bei der letzten Veranstaltung waren sie zum ersten Mal gemeinsam italienische Meisterinnen.[3] Danach waren sie noch dreimal als Duo bei der World Tour am Start, das letzte Mal im März 2025 beim Event in Quintana Roo.
Im April bildeten Bianchi und Claudia Scampoli ein neues Beachpaar. Die beiden hatten zum ersten Mal im November des Vorjahres beim Elite16 in Rio de Janeiro zusammengespielt. Den dreizehnten Platz, den sie dort erzielt hatten, konnten sie mit den Teilnahmen an den Runden der Zwölf bei den gleichartigen Veranstaltungen in Saquarema und Brasilia toppen. Noch besser lief es beim Elite16 in Itapema, als die Italienerinnen ins Viertelfinale einzogen. Zuvor hatte sie den siebzehnten Platz bei der Weltmeisterschaft in Adelaide belegt, nachdem sie als Lucky Loser in die erste Hauptrunde gekommen waren und dort von den Vizeweltmeisterinnen Taryn Brasher / Kristen Nuss eliminiert wurden. Ebenfalls Siebzehnte waren sie im Juli bei der EM in Düsseldorf geworden. Beim Beachvolleyball-Turnier 2026 in João Pessoa verloren sie in der Vorrunde nur gegen ihre Bezwingerinnen bei den Welttitelkämpfen des Vorjahres. In der Runde der Sechzehn besiegten sie die Niederländerinnen Raïsa Schoon / Katja Stam und im Viertelfinale die US-Amerikanerinnen Savvy Cory / Devon Newberry. Nach der dritten Niederlage in Folge gegen Brasher / Cruz, wie Nuss inzwischen hieß, und dem verlorenen Bronzematch gelang ihnen trotzdem mit dem vierten Rang ihre bis zu diesem Zeitpunkt beste Platzierung bei einem Elite16.
Auszeichnungen
- 2022: AVCA Second Team All-American
- 2024: All-CUSA First Team
- 2024: First Team AVCA All-American[2]
Sonstiges
Giada ist die Tochter von Ester Franco and Alessandro Bianchi. Ihre letzte Schulzeit vor dem Studium verbrachte sie im Liceo Scientifico Paolo Frisi.[2]
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox