Ginnossar
Siedlung in Israel
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Ginnossar (hebräisch גִּנּוֹסַר Ginnōsar, englisch Ginosar), durch die Umschrift aus dem Hebräischen häufig auch in anderen Schreibweisen, ist ein Kibbuz am Nordwestufer des Sees Genezareth in Israel mit 742 Einwohnern (Stand 2022).[2] Ginnossar gehört zum Regionalverband ʿEmeq haJarden.

| Ginnossar | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| hebräisch: | גִּנּוֹסַר | |
| Staat: | ||
| Bezirk: | Nord | |
| Gegründet: | 23. Februar 1937 | |
| Koordinaten: | 32° 51′ N, 35° 31′ O | |
| Höhe: | 203 m unter dem Meeresspiegel | |
| Einwohner: | 742 (Stand: 2022)[1] | |
| Gemeindecode: | 0262 | |
| Zeitzone: | UTC+2 | |
| Website: | ||
Der Kibbuz wurde am 23. Februar 1937[3] als eine der ersten Turm-und-Palisaden-Siedlungen gegründet. Bedingt durch die Lage am See und die Nähe zu verschiedenen christlichen Pilgerstätten (u. a. Tabgha) ist der Tourismus ein wichtiger Erwerbszweig des Ortes. Die Landwirtschaft spielt ebenfalls eine große Rolle, der Kibbuz baut u. a. Bananen an.
Ein bekannter Bewohner des Kibbuz war der Politiker Jigʾal Allon, der am 8. Juni 1973 den Staatsgast Willy Brandt am Ort empfing. Nach ihm wurde das Yigʾal Allon Museum and Educational Center benannt, das sich mit Allons Leben und der Geschichte Galiläas befasst. Wichtigstes und bekanntestes Ausstellungsstück ist das sogenannte Jesus-Boot, ein etwa 2000 Jahre altes Fischerboot von über acht Meter Länge.
Weblinks
- Frühere Wohnhäuser, heute Ferienwohnungen
- Jigʾal Allon mit Willy Brandt zu seiner Linken, Chadar haʾOchel des Kibbuzes
- Jigʾal Allon Center
