Giorgio Grassi

italienischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Giorgio Grassi (* 27. Oktober 1935 in Mailand, Italien) ist ein italienischer Architekt.

Giogio Grassi in Rocca di Papa, 2012

Bedeutung

Giorgio Grassi wird als ein Hauptvertreter des neueren italienischen Rationalismus angesehen. In seinen Werken beschäftigt er sich seit den 1970er Jahren unter anderem damit, wie historische Bauten und Städte so weitergedacht und ergänzt werden können, dass ein intensiver Dialog, aber kein Gegensatz zwischen Alt und Neu entsteht. Damit steht er im Widerspruch zu postmodernen Moden und Experimenten und zum heutigen Starkult in der Architektur.[1] In seinen Schriften beschäftigt er sich unter anderem mit den Themen der Rekonstruktion und der „alten Stadt“.

1997 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft im Bund Deutscher Architekten BDA verliehen.

IBA-Projekt-Nr. 7: Stadtvillen an der Rauchstraße, Thomas-Dehler-Straße 3, Block 189, Wettbewerb 1980, Ausführung 1983–1984, Giorgio Grassi; Foto Juli 2012.

Werk

Umbau des Römischen Theaters von Sagunto (1986–1994)
Park Kolonnaden, Berlin 1996

Ausgeführte Entwürfe (Auswahl)

Nicht ausgeführte Entwürfe (Auswahl)

Publikationen

  • Giorgio Grassi, Antonio Monestiroli: Casa dello Studente a Chieti, Francesco Moschini, Edizioni Kappa, Rom, Februar 1980
  • Giorgio Grassi: Architettura, Lingua Morta - Architecture, Dead Language, mit Luca Ortelli (Vorwort) und Ignasi de Solà-Morales (Einführung), Quaderni di Lotus/Lotus Documents, Electa 1988, Verlag: Gingko Press Hamburg, ISBN 978 0-84785-521-6, 141 Seiten (italienisch/englisch)
  • Giorgio Grassi: Ausgewählte Schriften 1970–1999. Luzern 2002.

Literatur

Commons: Giorgio Grassi – Sammlung von Bildern

Quellen

Related Articles

Wikiwand AI