Gisela Frick

deutsche Politikerin, MdB From Wikipedia, the free encyclopedia

Gisela Frick geb. Schulzke (* 23. September 1946 in Köln; † 18. Mai 2025[1]) war eine deutsche Politikerin (FDP) und von 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1965 in Köln studierte sie Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität zu Köln, anschließend noch in Tübingen und Bonn. Im Jahr 1969 legte sie die erste juristische Staatsprüfung in Bonn ab, drei Jahre später die zweite Prüfung in Stuttgart. Von 1973 bis 1975 war sie in der Steuerverwaltung des Landes Baden-Württemberg beschäftigt, danach an der Fachhochschule für Finanzen Ludwigsburg, seit 1979 als Professorin für Steuer- und Verfassungsrecht. Sie war Mitglied im Deutschen Juristinnenbund.

Politik

Im Jahr 1988 trat Frick der FDP bei, zeitweise war sie stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Stuttgart. Bei den Bundestagswahlen 1994 und 1998 wurde sie über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag gewählt. Sie kandidierte für das Direktmandat im Wahlkreis Stuttgart I. Im Bundestag war sie ordentliches Mitglied des Finanzausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss, im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie in der Enquete-Kommission zum Schutz des Menschen und der Umwelt.[2]

Privates

Frick war katholisch, geschieden und Mutter von zwei Kindern. Sie lebte im Stadtteil Botnang und wurde auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.[1]

Einzelnachweise

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