Giuseppe Satriano

italienischer Geistlicher, Erzbischof von Rossano-Cariati From Wikipedia, the free encyclopedia

Giuseppe Satriano (* 8. September 1960 im Brindisi, Italien) ist ein italienischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Bari-Bitonto.

Erzbischof Giuseppe Satriano (2018)
Wappen von Giuseppe Satriano

Leben

Giuseppe Satriano empfing nach seinem Studium der Theologie am Regionalseminar von Molfetta am 28. September 1985 durch Erzbischof Settimio Todisco das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Brindisi. 2006 erwarb er einen Master in Bioethik am Päpstlichen Athenaeum Regina Apostolorum in Rom. Von 1984 bis 1993 war er Erzieher und dann Spiritual im Diözesanseminars von Ostuni. Von 1985 bis 1997 war er Religionslehrer an der staatlichen Mittelschule „S. Giovanni Bosco“ und anschließend am staatlichen naturwissenschaftlichen Gymnasium „L. Pepe“ in Ostuni und am staatlichen klassischen Gymnasium „Calamo“, alle in Ostuni. Von 1993 bis 1997 war er Vikar der Pfarrei Maria SS. Annunziata in Ostuni. Von 1997 bis 2000 war er „Fidei Donum“-Priester in Marsabit in Kenia. Von 2001 bis 2003 war er Regens des Diözesanseminars. Seit 1985 ist er Domherr des Domkapitels von Ostuni und seit 1991 Domkapitular des Domkapitels. 2003 wurde er Generalvikar von Brindisi-Ostuni und Bischofsvikar für den Klerus und das geweihte Leben sowie Kaplan des Feriendorfs „Rosa Marina“ in Ostuni. Von 2003 bis 2012 war er Kirchlicher Assistent der Ordensgemeinschaft Missionarie della Regalità. Von 2002 bis 2013 war er für die Ausbildung junger Priester verantwortlich. Seit 1984 begleitete Giuseppe Satriano das Institut „La Nostra Famiglia“ und betreute behinderte Kinder und Eltern, junge Freiwillige und andere Gruppen, die mit der Spiritualität des seligen Luigi Monza lebten. Er war Delegierter des Rates für Wirtschaftsfragen der Diözese und seit 2013 Pfarrer und Erzpriester der Chiesa Madre di Mesagne.[1]

Papst Franziskus ernannte ihn am 15. Juli 2014 zum Erzbischof von Rossano-Cariati. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Palermo, Salvatore Kardinal De Giorgi, am 3. Oktober desselben Jahres in der Kathedrale von Brindisi. Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Brindisi-Ostuni, Domenico Caliandro, und dessen Vorgänger Rocco Talucci. Die Amtseinführung im Erzbistum Rossano-Cariati fand am 25. Oktober 2014 statt.[2]

Am 29. Oktober 2020 ernannte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof von Bari-Bitonto.[3] Die Amtseinführung fand am 25. Januar des folgenden Jahres statt. Satriano ist zudem seit 2020 Päpstlicher Delegat der Basilika San Nicola. Das Erzbistum Rossano-Cariati verwaltete er bis zur Amtseinführung seines Nachfolgers am 12. Juni 2021 weiter als Apostolischer Administrator. Seit dem 26. Mai 2021 ist er Mitglied des Ständigen Rates der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) und Vorsitzender der Bischofskommission für die Evangelisierung der Völker und die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen. Seit dem 8. Juni 2021 ist er Delegierter für Ökumene und interreligiösen Dialog bei der Bischofskonferenz von Apulien.

Giuseppe Satriano ist Großoffizier des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und seit 2021 Großprior der italienischen Statthalterei Meridionale Adriatica (Statthalterei für Süditalien und die Adria).[1]

Einzelnachweise

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