Glasersberg

Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Nürnberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Glasersberg ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der kreisfreien Stadt Nürnberg (Mittelfranken, Bayern).

Geographische Lage

Die Einöde samt Steinbruch befand sich inmitten der Forst Kleinschwarzenlohe. Unmittelbar südöstlich führt die Bundesautobahn 6 vorbei.[1] Der Glasersberg ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Worzeldorfer Berg–Glasersberg (LSG-00536.03).[2]

Geschichte

1347 wurde Heinrich von Kornburg durch König Karl IV. der Glasersberg, der damals noch Kornberg hieß, einschließlich des Waldes und der Steinbrüche als Reichslehen bestätigt.[3]

Der Glasersberg wurde als Steinbruch genutzt. Spätestens ab 1840 entstand für die Arbeiter eine kleine Siedlung, die zu dieser Zeit Steinberg genannt wurde. Die Siedlung befand sich auf dem Gemeindegebiet von Kleinschwarzenlohe. Nach 1892,[4] jedoch vor 1904 wurde Glasersberg nach Worzeldorf (Bezirksamt Schwabach) umgemeindet. Nach 1902 wurde Glasersberg nicht mehr als Ortsteil aufgelistet. Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Worzeldorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Nürnberg eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001840001861001871001885001900
Einwohner 1313335
Häuser[5] 511
Quelle [6][7][8][9][10]
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Wanderwege

Die Gegend ist durch zahlreiche Wanderwege erschlossen. Gleich drei Routen der Jakobswege in Franken verlaufen in der Nähe (Prag-Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg-Bodensee und Nürnberg-Eichstätt). Weiter Fernwanderweg sind der Dr.-Fritz-Linnert-Weg und Parsifal-Weg. Ebenso der Rund-Fernwanderweg Bethang rund um NürnBErg, FürTH und ErlANGen.

Religion

Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren nach St. Nikolaus (Kornburg) gepfarrt.[10]

Fußnoten

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