Gleißenfeld
Katastralgemeinde im Bezirk Neunkirchen
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Gleißenfeld ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 508 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Gleißenfeld (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Gleißenfeld | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Scheiblingkirchen-Thernberg | |
| Koordinaten | 47° 40′ 36″ N, 16° 7′ 53″ O | |
| Höhe | 362 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 508 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 7,95 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05283 | |
| Katastralgemeindenummer | 23306 | |
Ortsansicht mit Kapelle | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das von der Pitten umflossene Dorf ist von der Wechsel Straße sowie der Landesstraße L141 erreichbar. Die Ortschaft umfasst auch den Weiler Sollgraben. Am 1. April 2020 zählte die Ortschaft insgesamt 208 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 36 Häusern genannt, das nach Scheiblingkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Frohsdorf besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Aspang übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Neunkirchen besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Frohsdorf, St. Veit, Seebenstein, Thernberg, Feistritz, Stixenstein und Wr. Neustadt.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Gleißenfeld ein Bäcker, ein Baumeister, ein Fleischer, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Maler, eine Mühle mit Sägewerk, ein Sattler, ein Schmied, zwei Schuster, ein Zimmermeister und zahlreiche Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 37 (Gleissenfeld in der Google-Buchsuche).
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 198 (Ausgabe 1769; Gleißenfeld in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 265.
