Glossoptose

Zurücksinken der Zunge in den Rachenraum From Wikipedia, the free encyclopedia

Glossoptose (auch Glossoptosis), von altgriechisch γλώσσα Glossa, deutsch Zunge und πτώσις ptosis, deutsch Fall, ‚Senkung‘, bezeichnet das Zurücksinken der Zunge in den Rachenraum[1] oder eine Fehlanlage mit Positionierung der Zunge im Rachenraum.[2]

Durch die Verlegung des Atemweges besteht die Gefahr der Erstickung.

Sie kann erworben bei Muskelerschlaffung auftreten, z. B. bei tiefer Bewusstlosigkeit und Narkose. Als sofortige Maßnahme sollte man den sogenannten „Lebensrettenden Handgriff“ anwenden.

Eine Glossoptose kann auch angeboren vorkommen bei Mikrognathie:[3]

Durch die Fehlstellung der Zunge kann es zu Verlegung der Luftwege und zu Problemen beim Trinken kommen.

Diagnose

Die Erkrankung kann bereits pränatal erkannt werden durch Magnetresonanztomographie[4] und Feinultraschall.[5]

Literatur

Einzelnachweise

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