Godeldorf
Gemeindeteil der Stadt Baunach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern)
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Godeldorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Baunach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Godeldorf liegt in der Gemarkung Appendorf.[3]
Godeldorf Stadt Baunach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 10° 49′ O |
| Höhe: | 252 m ü. NHN |
| Einwohner: | 35 (1. Jan. 2025)[1] |
| Postleitzahl: | 96148 |
| Vorwahl: | 09544 |

Geografie
Das Dorf liegt an der Lauter, die innerorts die Godeldorfer Weiher speist. Im Süden grenzt der Staatsforst Semberg an. In ihm erhebt sich der gleichnamige Berg, der zu den östlichen Ausläufern der Haßberge zählt. Ein Anliegerweg führt nach Godelhof zur Staatsstraße 2277 (0,3 km südwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1396 in einem Verzeichnis der Grafen von Truhendingen als „Godelndorf“ aufgelistet.[5] Bald darauf kam der Ort an das Hochstift Bamberg und wurde vom bambergischen Oberamt Baunach-Stufenberg verwaltet.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Godeldorf aus 8 Anwesen (1 Hof mit 2 Mannschaften, 3 Sölden, 1 Haus, 1 Häuslein, 2 Tropfhäuslein). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Baunach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kastenamt Baunach.[7]
Im Jahre 1802 kam Godeldorf an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde Godeldorf der Ruralgemeinde Appendorf zugewiesen.[8] Am 1. April 1971 wurde Godeldorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Baunach eingemeindet.[9]
Baudenkmäler
In Godeldorf gibt es drei Baudenkmäler:[10]
- Reste der Stufenburg
- Steinkreuz mit Feldaltar vor Haus Nr. 3
- Kapelle
Einwohnerentwicklung
Religion
Godeldorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Oswald (Baunach) gepfarrt.[7][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gotteldorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 366 (Digitalisat).
- Hans Karlinger, Hans Ring: Bezirksamt Ebern (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Unterfranken 15). R. Oldenbourg, München 1916, DNB 366497014, S. 201.
- Isolde Maierhöfer: Ebern (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 15). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1964, DNB 456999264 (Digitalisat).
Weblinks
- Godeldorf. In: stadt-baunach.de. Abgerufen am 1. Dezember 2025.
- Godeldorf in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- Godeldorf in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- Godeldorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 1. Dezember 2025.