Goggerwenig

Ortschaft in der Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten From Wikipedia, the free encyclopedia

Goggerwenig ist eine Ortschaft in der Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 73 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).

Schnelle Fakten Goggerwenig (Dorf) Ortschaft ...
Goggerwenig (Dorf)
Ortschaft
Goggerwenig (Österreich)
Goggerwenig (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde St. Georgen am Längsee  (KG Goggerwenig)
Koordinaten 46° 45′ 41″ N, 14° 24′ 4″ Of1
Höhe 520 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 73 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 31 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01594
Bild
Goggerwenig (Bildmitte: Dorf Goggerwenig; ganz links der Keutschachhof; im Vordergrund zur Ortschaft gehörende Häusergruppe an der Seeberg Straße.)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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73

Lage

Goggerwenig liegt im Süden des Bezirks St. Veit an der Glan, östlich des Bezirkshauptorts, im Westen der Gemeinde St. Georgen im Längsee, in der Katastralgemeinde Goggerwenig. Die Ortschaft umfasst:

Geschichte

Pirkerhof mit Privatkapelle
Keutschacherhof

Der Ort wird 1402 als Pökerwenik erwähnt, 1426 als Pogkerwenig. Der Name leitete sich vom slowenischen Podkrvenice ab, das Unterrotenstein bedeutet und wohl ein Gegenstück zum 4 km nordwestlich liegenden Ort Rottenstein war.[2]

Mitte des 17. Jahrhunderts kam der seither Keutschachhof (oder Keutschacherhof) genannte Gutshof nordwestlich des Dorfs durch Heirat an Wolf Sigmund von Keutschach aus der Familie der Keutschacher.

Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Goggerwenig liegend, gehörte der Ort in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Osterwitz. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam der Ort an die Gemeinde St. Georgen am Längsee.

1912 wurde die Kronprinz Rudolf-Bahn durch den Ort gebaut. 1962 wurde ein Haus, das durch die Glanregulierung nur mehr über Glandorf erreichbar war, an die Gemeinde St. Veit an der Glan abgetreten.

Der Pirkerhof nordwestlich des Dorfs wurde in den letzten Jahrzehnten vom Uhrenproduzenten Alfred Riedl ausgebaut und um Nebengebäude erweitert; Weingärten wurden hier angelegt.

Persönlichkeiten

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1846: 132 Einwohner[3]
  • 1869: 17 Häuser, 128 Einwohner[4]
  • 1880: 17 Häuser, 141 Einwohner[5]
  • 1890: 19 Häuser, 145 Einwohner[6]
  • 1900: 19 Häuser, 139 Einwohner[7]
  • 1910: 19 Häuser, 148 Einwohner[8]
  • 1923: 19 Häuser, 143 Einwohner[9]
  • 1934: 173 Einwohner[10]
  • 1961: 26 Häuser, 157 Einwohner[11]
  • 2001: 30 Gebäude (davon 28 mit Hauptwohnsitz) mit 31 Wohnungen; 98 Einwohner und 13 Nebenwohnsitzfälle; 29 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 12 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[12]
  • 2011: 30 Gebäude, 90 Einwohner, 26 Haushalte, 4 Arbeitsstätten[13]
  • 2021: 31 Gebäude, 74 Einwohner, 28 Haushalte, 15 Arbeitsstätten[14]

Zu den Betrieben im Ort gehören das Wirtshaus Gelter (Auszeichnung als GenussWirt des Jahres 2014) und die Mosterei Kelz.

Commons: Goggerwenig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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