Gojeb
Fluss in Äthiopien
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Der Gojeb ist ein Quellfluss des Omo in Äthiopien.
| Gojeb | ||
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Der Gojeb im Einzugsgebiet des Omo (Mitte) | ||
| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Omo | |
| Abfluss über | Omo → Turkana-See | |
| Quelle | Etwa 120 km westlich der Stadt Jimma in der Region der südwestäthiopischen Völker | |
| Mündung | Vereinigung mit dem Gibe im Stausee des Kraftwerks Gilgel Gibe III und Bildung des Omo 7° 20′ 35″ N, 37° 21′ 15″ O | |
| Mündungshöhe | 830 m
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| Einzugsgebiet | etwa 6900 km²[1] | |
Geografie
Er hat seine Quellen im Südwesten des Landes, in der Region der südwestäthiopischen Völker. Er fließt in östliche Richtung, nahe dem Ort Shebe. Die Mündung in den Omo markiert die Grenze zwischen der Region der südwestäthiopischen Völker, der Region Oromia und der Region Zentraläthiopien. Ab hier wird aus der ursprünglichen Vereinigung mit dem Gibe der Omo. Allerdings liegt die Mündung mittlerweile im Stausee des Kraftwerks Gilgel Gibe III.
Erforschung
Er wurde im Oktober 2002 im Rahmen der Expedition "Abenteuer Äthiopien" von Expeditionsleiter Reinhold Bauböck und seinem Team erstmals befahren. Die Expedition dauerte insgesamt sechs Tage. Die Befahrung des Flusses begann bei Amiyo und endete an der Flussmündung in den Omo, insgesamt wurden 180 Kilometer zurückgelegt. Auch der Omo wurde später befahren, dieser etwa 820 Kilometer weit. Im Bericht wurde dargestellt, dass neben den geographischen Schwierigkeiten, wie Wildwasserabschnitten, die schlechter passierbar waren, auch biologische Probleme vorhanden waren, die durch Krokodile, Nilpferde und Fliegen dargestellt wurden. Bauböck veröffentlichte seine Expeditionsergebnisse später in seinem Buch Abenteuer Äthiopien.
Quellen
- Bilder aus der Region des Gojeb bei Panoramio:
- Near Gojeb river ( vom 12. Oktober 2016 im Internet Archive)
- Landscape near Gojeb ( vom 12. Oktober 2016 im Internet Archive)
- Near Gojeb river ( vom 12. Oktober 2016 im Internet Archive)
