Goldene Pfeife

Auszeichnung für Schiedsrichter vom Deutschen Fußball-Bund From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Goldene Pfeife war eine Auszeichnung für Schiedsrichter die vom Deutschen Fußball-Bund für deren Leistungen während einer Saison oder deren „Verdienste um den Fußballsport“ vergeben wurde. Die erste Auszeichnung mit einer Goldenen Pfeife erfolgte durch die Bild-Zeitung im Anschluss an die Saison 1972/73 für den Hamburger Bundesliga-Schiedsrichter Klaus Ohmsen.[1] Die erste Verleihung durch den DFB erfolgte 1975 an den Waiblinger Schiedsrichter Heinz Aldinger.[2] Insgesamt wurde die Auszeichnung nur achtmal vergeben.[3]

Ausgezeichnet wurden:

Weitere Begriffsverwendungen

Der Berliner Fußball-Verband vergibt seit 2014 eine gleichnamige Auszeichnung.[4] Der sowjetische Schiedsrichter Nikolai Latyschew, der das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 zwischen Brasilien und der Tschechoslowakei (3:1) leitete, wurde von der FIFA für seine Leistung während des Turniers ebenso mit einer Goldenen Pfeife geehrt.

Die Guldpipa (dt. Goldene Pfeife) ist auch eine schwedische Eishockeytrophäe, die seit 1982 jährlich von der Eishockeyorganisation SICO an den besten Schiedsrichter der Svenska Hockeyligan verliehen wird.

Im portugiesischen Fußball bezeichnet die „Goldene Pfeife“ (apito dourado) einen bedeutenden Korruptionsskandal des Jahres 2004.[5]

Außerhalb des Sports ist, oder war, die „Goldene Pfeife“ auch eine vom Berliner Tabakskollegium vergebene Auszeichnung für Leute, die sich um das Pfeifenrauchen verdient gemacht haben.[6]

Einzelnachweise

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